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Die US-Arbeitsmarktdaten kühlen stark ab, Silber erlebt eine kräftige Erholung und wartet auf einen Stresstest.

Die US-Arbeitsmarktdaten kühlen stark ab, Silber erlebt eine kräftige Erholung und wartet auf einen Stresstest.

新浪财经新浪财经2026/07/03 07:06
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Von:新浪财经

  

Quelle: Huitong Finanzen

  

Kassamarkt Silber
(XAG/USD) setzte im asiatischen Handel seine Aufwärtsbewegung fort, der Preis stieg auf
etwa 62,40 US-Dollar
und verzeichnete damit den vierten Handelstag in Folge Gewinne, wobei insgesamt eine stabile Erholungsstruktur vorliegt. Derzeit verschiebt sich der Haupttreiber des Edelmetallmarktes schrittweise von der reinen Risikoaversion hin zu einer „Mehrfach-Resonanz von Zinserwartungsanpassungen, rückläufiger Inflation und Dollar-Schwankungen“.

  Der entscheidende Auslöser für die aktuelle Aufwärtsbewegung war die deutliche Abkühlung der US-Beschäftigungsdaten. Die jüngsten Non-Farm Payrolls zeigten, dass im Juni in den USA nur rund

57.000 neue Arbeitsplätze
geschaffen wurden, deutlich weniger als die von den Märkten erwarteten 110.000. Dies weist auf eine deutlich abgeschwächte Arbeitsmarktausweitung hin. Obwohl die Arbeitslosenquote unerwartet auf
4,2 %
zurückging (von zuvor 4,3 %), ist das Signal einer schwachen Beschäftigungsstruktur stärker und untermauert die Einschätzung des Marktes, dass die Dynamik der US-Wirtschaft nachlässt.

  Infolge der Daten hat der Markt seine Erwartungen an den Zinspfad der Fed schnell angepasst. Laut den Preisen am Zinsterminmarkt liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September nur noch bei etwa

52 %
— deutlich weniger als vor der Datenveröffentlichung. Dies zeigt, dass das Vertrauen in eine weitere Verschärfung der Geldpolitik schwindet. Sinkende reale Zinserwartungen machen Silber als unverzinsliches Anlagegut attraktiver.

  Aus makroökonomischer Sicht profitiert Silber ebenfalls von einer vorübergehenden Entspannung des Inflationsdrucks. Die anhaltend sinkenden Energiepreise sind dabei ein Schlüsselfaktor: Der Ölmarkt wurde durch die Entspannung der geopolitischen Risiken im Nahen Osten und die Wiederaufnahme der Schifffahrt in der Straße von Hormus geschwächt, was wiederum die allgemeinen Inflationserwartungen dämpft. In einem Umfeld sinkender Inflation und Zinssätze werden sowohl die finanzielle als auch die inflationsschützende Funktion von Silber gleichzeitig unterstützt.

  

Darüber hinaus verleiht die derzeit schwächere Entwicklung des US-Dollars Silber zusätzliche Aufwärtsdynamik. Nach der Neubewertung des Fed-Zinspfads
ist der Aufwärtstrieb des Dollar-Index
begrenzt, sodass die Struktur für Edelmetalle insgesamt weiterhin tendenziell positiv bleibt.

  Geopolitisch gesehen hat der indirekte Dialog zwischen den USA und dem Iran zwar keinen Durchbruch erzielt, dennoch haben die Sorgen des Marktes über eine systemische Unterbrechung des Angebots deutlich nachgelassen. Damit wird die Risikoaversion bei Edelmetallen wieder stärker von makroökonomischen Faktoren als von einzelnen geopolitischen Ereignissen beeinflusst.

  

Aus technischer Sicht zeigt sich bei Silber im Tageschart eine deutliche Treppen-Struktur nach oben: Nach dem Ausbruch aus der Konsolidierungszone steigt der Preis weiter und bleibt in einem kräftigen Bullenmuster. Kurzfristige technische Indikatoren deuten jedoch darauf hin, dass sich die Dynamik auf hohem Niveau ausdehnt, so dass die Schwankungen über 62 US-Dollar zunehmen – was auf gewissen Verkaufsdruck bei kurzfristigen Gewinnen hindeutet. Eine wichtige Unterstützung liegt im Bereich
von 61,80 US-Dollar – diese Zone entspricht sowohl dem kurzfristigen gleitenden Durchschnitt als auch der vorangegangenen Ausbruchsplattform. Wird sie unterschritten, könnte dies eine Korrekturwelle bis etwa 60 US-Dollar auslösen; der Widerstand nach oben konzentriert sich auf die Zone 63,80–65,20 US-Dollar
— hier liegt sowohl ein früherer Hochcluster als auch eine psychologische Barriere. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte neues Aufwärtspotenzial eröffnen.

  Im 4-Stunden-Chart bleibt die bullische Struktur für Silber deutlich erkennbar, allerdings befindet sich der RSI im relativ hohen Bereich, kurzfristig verlangsamt sich die Dynamik und das MACD-Histogramm beginnt zu konvergieren, was auf eine Verlangsamung des Anstiegs hindeutet. Hält sich der Preis oberhalb von 62 US-Dollar und steigt das Volumen, dürfte der Trend anhalten; gelingt dies nicht, besteht die Möglichkeit einer Hochplateau-Volatilität und Korrektur. Insgesamt bleibt der kurzfristige Trend weiterhin stark, aber das Risiko erhöhter Volatilität wächst parallel.

  Redaktionelles Fazit:

  Die aktuelle Silberrallye wurde hauptsächlich durch die deutliche Schwäche der US-Beschäftigungsdaten ausgelöst. Der Markt rechnet daher vermehrt mit einer Kehrtwende der Fed-Politik. Gleichzeitig stärken der nachlassende Inflationsdruck und die sinkenden Energiepreise das erwartete lockere Marktumfeld. Sowohl der Rückgang der Realzinsen als auch der schwächere US-Dollar unterstützen die Erholung von Silber, aber derzeit befindet sich der Markt in einer Hochvolatilitätszone, was zu stärkeren kurzfristigen Schwankungen führt. Die künftige Entwicklung hängt von den weiteren US-Konjunkturdaten und geldpolitischen Signalen der Fed ab – es bleibt ein intensives Tauziehen zwischen Trendfortsetzung und technischer Korrektur.

Verantwortliche Redaktion: Zhu Henan

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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