Die Prämie für schwefelarmes Heizöl in Asien gerät unter Druck, da die erwarteten Neuimporte die kurzfristige Markstruktur belasten.
- Der Spot-Aufschlag für asiatisches Ultra-Low-Sulfur Fuel Oil ging am Freitag zurück, sowohl die Prämien für Bunkerschiffe als auch für Schiffstreibstoffe wurden schwächer. Marktteilnehmer berichten, dass die Erwartung frischer Lieferungen, die bald eintreffen, die zuvor angespannte Lage abgeschwächt hat. Im zweiten Halbmonat Juli zeigen die Spotpreise Anzeichen eines marginalen Rückgangs.
- Die Preisstruktur der nahen Monatskontrakte hat sich auf einen geringeren Spot-Aufschlag verengt; obwohl der Aufschlag für Bunkertreibstoff bei Ankunft in Singapur nach einem starken Anstieg gegenüber der Vorwoche gesunken ist, bleibt er mit etwa 100 US-Dollar pro Tonne auf einem hohen Niveau. Dies zeigt, dass die Spot-Liquidität noch nicht völlig entspannt ist.
- 380-cst High-Sulfur Fuel Oil hat sich nach mehreren Rückgängen stabilisiert; die zeitnahe Monatsdifferenz zeigte eine leichte Stärkung, bleibt aber in Form eines Futures-Aufschlags. Die fundamentale Divergenz zwischen High-Sulfur und Low-Sulfur Sorten bleibt deutlich sichtbar.
- Die Cracking-Margins entwickeln sich unterschiedlich: Die VLSFO-Cracking-Margin schwächte sich leicht auf einen Aufschlag von 12,55 US-Dollar pro Barrel, während die 380-cst HSFO-Cracking-Margin auf nahe -6,25 US-Dollar pro Barrel zurückkehrte.
- Laut den Lagerdaten des ARA-Hubs gingen die Fuel-Oil-Bestände im Wochenvergleich um 0,4% auf 751.000 Tonnen zurück. Der niedrige Lagerbestand stützt weiterhin die Preise am unteren Ende, doch kurzfristig konzentriert sich der Markt auf den Ankunftszeitpunkt neuer Ware und die Auswirkungen der Verhandlungen zwischen den USA und Iran auf die Energie-Stimmung.
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