Südkoreanische Aktien verzeichnen das größte ausländische Kaufinteresse seit zwei Monaten
Laut einem Bericht von Jinse Finance vom 23. Juli berichtete das koreanische Medium „Seoul Economic Daily“, dass mit dem höchsten Nettokauf durch ausländische Investoren seit rund zwei Monaten die Erwartungen an eine Erholung des koreanischen KOSPI-Index steigen. Koreanische Brokerhäuser sind der Ansicht, dass nicht die Tagesentwicklung, sondern vielmehr die Frage, ob die ausländischen Geldströme dauerhaft auf Nettokäufe umgeschwenkt sind, der Schlüsselfaktor für die zukünftige Entwicklung der südkoreanischen Aktien ist. Die Daten der Korea Exchange vom 23. Juli zeigen, dass ausländische Investoren am Vortag auf dem Hauptmarkt Südkoreas Aktien im Wert von netto 2,6211 Billionen Won gekauft haben – ein Zwei-Monats-Hoch. Durch die Käufe von Ausländern überstieg der KOSPI-Index im Verlauf nach vier Handelstagen erstmals wieder die 7.000-Punkte-Marke und löste zum 20. Mal in diesem Jahr die Aussetzung des Programmenthandels aus. Am Nachmittag realisierten jedoch institutionelle und private Investoren ihre Gewinne, wodurch der Index den Großteil seiner Gewinne abgab und letztlich nur um 0,74 % auf 6.797,70 Punkte schloss. Kim Seok-hwan, Analyst bei Mirae Asset Securities, erklärte, dass trotz deutlicher Nettokäufe von Ausländern ein fokussierter Verkauf von Halbleiter-Schwergewichten durch Privatpersonen und Finanzinstitute zur Gewinnmitnahme den Anstieg des Index spürbar eingegrenzt hat. Am selben Tag verkauften private Investoren und institutionelle Anleger netto Aktien im Wert von 1,2177 Billionen Won bzw. 1,3961 Billionen Won.
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