Eine Börse verklagt Nordkorea und die Lazarus Group wegen eines Hacks in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar und erhält eine Anordnung zur Einfrierung von Vermögenswerten.
Am 8. August reichte eine Börse eine Zivilklage gegen die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea), deren Geheimdienst Reconnaissance General Bureau (RGB) sowie die als mit Nordkorea verbundene Hackergruppe Lazarus Group ein, da sie im vergangenen Jahr 1,5 Milliarden US-Dollar von einer Börse gestohlen haben sollen. Zusätzlich zur beim US District Court for the District of Columbia eingereichten Klage teilte die Börse außerdem mit, dass sie eine einstweilige Verfügung erwirkt hat, mit der bestimmte gestohlene Vermögenswerte eingefroren wurden, die von einer Gruppe unbekannter Personen und Unternehmen gehalten werden, die im Verfahren als 'John Doe'-Beklagte geführt werden. Die Handelsplattform gab am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt, dass dies bedeutet, dass die Bundesrichterin den Beklagten untersagt hat, die von ihnen gehaltenen Vermögenswerte zu übertragen oder zu verkaufen, solange das Verfahren anhängig ist. Die Plattform wird weitere Maßnahmen beim Gericht beantragen. 'Diese Zivilklage wird unabhängig von den laufenden strafrechtlichen Ermittlungen der US-Strafverfolgungsbehörden betrieben.' (CoinDesk)
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