Der Datenzentrumsbetreiber Switch hat heimlich einen Börsengang in den USA beantragt und könnte bereits im November gelistet werden.
Laut informierten Kreisen hat der Rechenzentrumsbetreiber Switch stillschweigend einen Antrag auf einen Börsengang (IPO) bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereicht.
Laut Informationen von Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, hat der Datenzentrumsbetreiber Switch stillschweigend einen Antrag auf einen Börsengang (IPO) bei der US-Börsenaufsichtsbehörde eingereicht, um von der starken Nachfrage der Investoren nach dem Thema Künstliche Intelligenz (AI) zu profitieren und Kapital zu sammeln. Die Quellen geben an, dass das in Las Vegas ansässige Unternehmen frühestens im November an die Börse gehen könnte. Switch hat Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, JPMorgan und Morgan Stanley als federführende Banken für diesen Börsengang mandatiert.
Weiterhin berichten Insider, dass Ben Horowitz, Mitbegründer der Risikokapitalgesellschaft Andreessen Horowitz, dem Vorstand von Switch beitreten wird. Medienberichten zufolge führte Switch im Juli eine neue Finanzierungsrunde an, bei der Andreessen Horowitz als Lead-Investor auftrat; die Bewertung – einschließlich Schulden – könnte sich auf annähernd 50 Milliarden US-Dollar belaufen.
Den Informationen zufolge betreibt Switch Datenzentren in Nevada, Michigan, Georgia und Texas und steht unter der Kontrolle der DigitalBridge Group (DBRG.US).
In diesem Jahr haben Datenzentrumsbetreiber sowie Anbieter entsprechender Geräte und Dienstleistungen vermehrt Kapital über US-Börsengänge aufgenommen. Im Mai sammelte der Datenzentrum-Akquisiteur Blackstone Digital Infrastructure Trust (BXDC.US) 2 Milliarden US-Dollar durch einen IPO ein; im vergangenen Monat beschaffte das von Brookfield unterstützte Unternehmen Csquare (CSQR.US) 1,21 Milliarden US-Dollar bei einem Börsengang.
Bekanntlich erwarb ein Konsortium – bestehend aus DigitalBridge und dem australischen Infrastrukturverwalter IFM Investors Pty – Switch im Jahr 2022 für 11 Milliarden US-Dollar (einschließlich Schulden). Ende letzten Jahres gab zudem der japanische SoftBank-Konzern bekannt, dass er das Datenzentrum-Investmentunternehmen DigitalBridge für 4 Milliarden US-Dollar übernehmen wird, um die Expansion im Bereich AI-Infrastruktur zu stärken.
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