Die Krypto-Journalistin Eleanor Terrett berichtete, dass der US-Senatsmehrheitsführer John Thune einen neuen Schritt unternimmt, um den Clarity Act voranzubringen.
Laut Terrett, die sich auf mehrere Quellen beruft, teilt Thunes Büro Vertretern der Kryptoindustrie mit, dass der Mehrheitsführer plant, einen Antrag auf Schließung einzureichen, um eine Debatte über den Clarity Act einzuleiten, bevor die Kongressmitglieder im August in die Pause gehen.
Dieser Schritt könnte den Weg für eine Abstimmung über den Gesetzentwurf im September ebnen. Innerhalb des Kryptosektors wird diese Entwicklung als positives Signal gesehen, dass die republikanische Senatsführung plant, den Clarity Act nach der Pause zur obersten Priorität zu machen.
Allerdings heißt es, dass die notwendigen Stimmen für die Verabschiedung des Gesetzes noch nicht gesichert sind. Verhandlungsführer müssen in den kommenden Wochen insbesondere Streitigkeiten über Renditen klären.
Terrett zufolge ist das Thema Rendite nach Meinungsbeiträgen im Wall Street Journal erneut zum Mittelpunkt der Verhandlungen geworden. Außerdem wird berichtet, dass Banken bedeutende Fortschritte dabei gemacht haben, einige republikanische Senatoren davon zu überzeugen, dass die aktuelle regulatorische Sprache geändert werden muss.
Ein weiteres wichtiges Thema für den Gesetzentwurf ist die Schaffung einer Ethikvereinbarung, die für beide Parteien akzeptabel ist. Während es zu diesem Punkt noch keine neue Reaktion aus dem Weißen Haus gibt, geben Quellen an, dass der Druck auf die Administration, eine dringende Antwort zu liefern, im Vergleich zum Wochenbeginn abgenommen hat.

