Zach Pandl von Grayscale sagt, dass der Crypto Clarity Act in diesem Jahr wahrscheinlich nicht verabschiedet wird
Der CLARITY Act, der einst als der beste Versuch des Kongresses galt, der Krypto-Branche einen kohärenten regulatorischen Rahmen zu geben, läuft aus. Zach Pandl, Head of Research bei Grayscale, sagte, dass es unwahrscheinlich sei, dass das Gesetz in diesem Jahr verabschiedet wird, auch wenn ein Kompromiss technisch nicht unmöglich ist.
Ein Gesetzentwurf, der weit kam und dann ins Stocken geriet
Das Repräsentantenhaus verabschiedete den CLARITY Act am 20. Juli 2025 mit 294 zu 134 Stimmen. Der Senatsausschuss für Banken zog am 14. Mai 2026 nach und brachte den Entwurf mit 15 zu 9 Stimmen voran.
Überarbeitete Gesetzestexte tauchten im Juli 2026 auf, und sieben demokratische Mitglieder des Senats leisteten Widerstand. Ohne genügend Stimmen aus dem anderen Lager konnte die Senatsführung keine vollständige Abstimmung ansetzen. Da die Sitzungspause sich um den 7. August 2026 herum schließt, spricht die Zahlenlage eindeutig gegen den Gesetzentwurf.
Wettmärkte spiegelten den wachsenden Pessimismus wider. Anfang August 2026 lagen die Chancen, dass der CLARITY Act verabschiedet wird, bei 50% oder weniger.
Was das Gesetz eigentlich lösen sollte
Der CLARITY Act sollte die Zuständigkeiten der SEC bei der Überwachung von Wertpapieren und der CFTC bei digitalen Rohstoffen klären und einen strukturierten Regulierungsrahmen für die US-Märkte digitaler Vermögenswerte schaffen.
Grayscales Schwenk hin zur Widerstandsfähigkeit
Pandls Kommentar betonte die Fähigkeit der Krypto-Branche, auch ohne Zustimmung des Kongresses zu funktionieren und zu wachsen. Er hob hervor, dass On-Chain-Protokolle trotz gesetzlicher Unsicherheiten weiterhin Wert schaffen könnten.
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