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Der Euro konsolidiert sich unter seinem höchsten Stand seit dem 17. Juni, da Spannungen im Nahen Osten den USD stützen.

Der Euro konsolidiert sich unter seinem höchsten Stand seit dem 17. Juni, da Spannungen im Nahen Osten den USD stützen.

FXStreetFXStreet2026/08/10 01:41
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Das Währungspaar EUR/USD startet die neue Woche verhalten und handelt während der asiatischen Sitzung knapp über 1,1550, also in unmittelbarer Nähe eines neuen Hochs seit dem 17. Juni, das als Reaktion auf die enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag erreicht wurde.

Die viel beachteten US Nonfarm Payrolls (NFP) zeigten, dass die Wirtschaft im Juli 23.000 Arbeitsplätze verloren hat und damit die Konsensschätzung von 80.000 deutlich verfehlte. Zudem wurde der Wert des Vormonats nach unten korrigiert und weist nun einen Zuwachs von 20.000 Arbeitsplätzen aus, verglichen mit ursprünglich gemeldeten 57.000. Weitere Details ergaben, dass die jährliche Lohninflation, gemessen an der Veränderung der durchschnittlichen Stundenlöhne, auf 3,2 % von zuvor 3,4 % zurückging. Dies gleicht den Rückgang der Arbeitslosenquote auf 4,1 % gegenüber 4,2 % im Juni aus und schwächt das Argument für eine Zinserhöhung der US Federal Reserve (Fed).

Die unmittelbare Marktreaktion fällt jedoch nur kurzfristig aus, da anhaltende Unsicherheiten hinsichtlich der Bemühungen um die Wiedereröffnung der kritischen Straße von Hormuz dem sicheren Hafen US Dollar (USD) etwas Unterstützung bieten. Der USD Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, versucht nun, auf der späten Erholung vom Freitag von seinem niedrigsten Stand seit dem 17. Juni aufzubauen und stellt einen wichtigen Gegenwindfaktor für das Währungspaar EUR/USD dar. Händler zeigen sich jedoch zurückhaltend, neue Richtungswetten einzugehen, und warten ab, wie sich die Krise im Nahen Osten weiterentwickelt.

Am Wochenende erklärte der Iran, dass Gespräche mit Oman zur Einrichtung einer sicheren Schifffahrtsroute durch diese strategische Wasserstraße kurz vor einer Einigung stünden. Teheran warnte jedoch, dass ein Abkommen nicht zu einer sofortigen Wiedereröffnung führen würde. Zudem bekannten sich von Iran unterstützte Huthi-Milizen im Jemen zu einem jüngsten Angriff auf die Jazan-Raffinerie in Saudi-Arabien, während ein von der Abu Dhabi National Oil Co. betriebener Tanker in der Straße angegriffen wurde. Dies erhält den geopolitischen Risikozuschlag aufrecht und stützt die Ölpreise, schürt Inflationsängste und speist Spekulationen auf mindestens eine Zinserhöhung der Fed im Jahr 2026.

Das uneinheitliche fundamentale Umfeld spricht daher für Vorsicht, bevor man sich auf eine Ausweitung der jüngsten starken Aufwärtsbewegung des EUR/USD-Paares aus dem Bereich der mittleren 1,1300er Marke, die am 28. Juli erreicht wurde, positioniert. Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich nun auf die neuesten US-Verbraucherinflationsdaten, die am Mittwoch veröffentlicht werden und Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Fed geben könnten. Darüber hinaus werden die aktuellen geopolitischen Schlagzeilen eine wichtige Rolle dabei spielen, die USD-Preisdynamik zu beeinflussen und kurzfristige Handelsmöglichkeiten rund um das Währungspaar EUR/USD zu schaffen.

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