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Gold gibt vom Hochstand am 17. Juni nach, da der USD zulegt; bleibt jedoch über der entscheidenden Unterstützung bei 4.300 USD

Gold gibt vom Hochstand am 17. Juni nach, da der USD zulegt; bleibt jedoch über der entscheidenden Unterstützung bei 4.300 USD

FXStreetFXStreet2026/08/10 02:32
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Gold (XAU/USD) bewegt sich zu Beginn einer neuen Woche nach unten und entfernt sich von seinem höchsten Stand seit dem 17. Juni, der am Freitag nach der enttäuschenden Veröffentlichung des US Nonfarm Payrolls (NFP) Berichts erreicht wurde. Die wichtigen US-Arbeitsmarktdaten zeigten tatsächlich, dass die Wirtschaft im Juli unerwartet 23.000 Arbeitsplätze verlor, während der Wert des Vormonats ebenfalls nach unten auf 20.000 von zuvor 57.000 korrigiert wurde. Dies deutete auf Anzeichen einer Abkühlung des US-Arbeitsmarktes hin und schwächte das Argument der US Federal Reserve (Fed) für Zinserhöhungen. Das belastete wiederum den US Dollar (USD) stark und sorgte für einen deutlichen Anstieg des nicht verzinsten Edelmetalls.

Die unmittelbare Marktreaktion erwies sich jedoch als nur von kurzer Dauer, da Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Krise im Nahen Osten und der Wiedereröffnung der Straße von Hormus dem als sicher geltenden Greenback etwas Unterstützung boten. Tatsächlich bekräftigte Iran die Bedingungen für eine vollständige Wiederöffnung der wichtigen Wasserstraße, darunter das Ende der US-Marineblockade, die Aufhebung der Sanktionen und eine Entschädigung für Kriegsschäden. Darüber hinaus hat Teheran direkte Gespräche mit den USA ausgeschlossen und verweist auf angebliche Verstöße gegen die im Juni erzielte vorläufige Friedensvereinbarung. Dies hält die geopolitische Risikoprämie aufrecht und stützt den USD, was beim Goldpreis für Druck sorgt.

Unterdessen dient die Konfrontation zwischen den USA und Iran als Rückenwind für die Ölpreise. Investoren befürchten weiterhin, dass steigende Energiepreise den Inflationsdruck neu entfachen und größere Zentralbanken zu einer restriktiveren Geldpolitik zwingen könnten. Außerdem zeigt das FedWatch Tool der CME Group, dass Händler weiterhin eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der US-Notenbank bis zum Jahresende einpreisen. Das Umfeld unterstützt somit ein hohes Niveau der US-Staatsanleihenrenditen, was USD-Bullen begünstigt und einen weiteren Rückgang des Goldpreises wahrscheinlich macht. Händler könnten jedoch abwarten, bis diese Woche die neuesten US-Inflationsdaten veröffentlicht werden.

XAU/USD Tages-Chart

Quelle: TradingView

Technische Analyse:

Der Ausbruch über das 38,2% Fibonacci-Retracement-Niveau des Kursrückgangs von April bis Juni am Freitag spricht für XAU/USD-Bullen. Diese Unterstützung liegt knapp über der Marke von 4.300 US-Dollar. Sollte diese gebrochen werden, könnte dies technischen Verkaufsdruck auslösen und den Weg für eine weitere Abwärtsbewegung ebnen. Zudem bleibt Gold unter dem 50% Fibo.-Niveau und dem sehr wichtigen 200-Tage-Simple Moving Average (SMA), was Vorsicht gebietet, bevor auf eine Fortsetzung des jüngst beobachteten Aufwärtstrends gesetzt wird.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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