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Der Euro fällt weiter gegenüber dem Britischen Pfund, belastet durch steigende Ölpreise

Der Euro fällt weiter gegenüber dem Britischen Pfund, belastet durch steigende Ölpreise

FXStreetFXStreet2026/08/10 07:27
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Der Euro (EUR) verzeichnet am Montag leichte Verluste gegenüber dem Britischen Pfund (GBP). Das EUR/GBP-Paar testet das Freitags-Tief bei 0,8560, da die Lage im Nahen Osten undurchsichtig bleibt und die Rohölpreise steigen, was zusätzlichen Druck auf die ölimportierenden Volkswirtschaften der Eurozone ausübt.

In Iran herrscht zwar Waffenruhe, doch zunehmend herrscht Verwirrung um den Verhandlungsprozess, wodurch die Hoffnung auf ein rasches Ende des Konflikts abnimmt. US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag, er sei „halberweise“ mit Teheran in Verhandlung, während Iran versicherte, ein Abkommen mit Oman zur Festlegung neuer Schifffahrtslinien durch die Straße von Hormuz stehe bevor – eine Wiedereröffnung hänge allerdings davon ab, dass die USA bestimmte Bedingungen erfüllen.

Unterdessen bleibt der Schiffsverkehr durch die wichtige Wasserstraße weiterhin minimal, und die Brent-Ölpreise stiegen wieder auf ein Niveau nahe 83 USD, etwa 6,5 % über den Tiefstständen der Vorwoche.

Rabobank-Analysten bevorzugen Käufe bei EUR/GBP-Rücksetzern

Aus einer breiteren Perspektive sehen Analysten der Rabobank „eine Neubewertung der geldpolitischen Erwartungen in Richtung einer stabilen Politik seitens der BoE in diesem Jahr, kombiniert mit möglichen Unsicherheiten im Vorfeld des Haushalts im Oktober. Dies deutet auf Potenzial für Abwärtsdruck auf das Pfund hin, wenn der Sommer zu Ende geht.“

Vor diesem Hintergrund bekräftigt Rabobank die Präferenz für den Euro gegenüber dem Pfund und erklärt: „Wir bevorzugen Käufe von EUR/GBP bei Rücksetzern in den Bereich um 0,8550. Ein Ausbruch über das jüngste Hoch im Bereich von 0,8588 könnte das Aufwärtspotenzial erhöhen.“

Der Wochenauftakt ist mit nur dem Eurozone Sentix Investors Confidence Index im Kalender dünn besetzt. Am Mittwoch werden die Inflationszahlen aus Deutschland und am Donnerstag die Daten zum Bruttoinlandsprodukt aus dem Vereinigten Königreich sowie Produktionsdaten der Eurozone erwartet, die die kurzfristige Richtung des Währungspaars bestätigen sollten.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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