US-Dollar: Schwächere Arbeitsmarktdaten unterstützen die Abwärtsbewegung – BNY
Geoff Yu und David Tam von BNY merken an, dass schwächere Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten (US) die Erwartungen an Realzinsen gesenkt und den Dollar weiter unter Druck gesetzt haben, was ein unterstützenderes Umfeld für Risikoanlagen und Laufzeiten schafft. Sie betonen, dass die bevorstehenden Veröffentlichungen des Verbraucherpreisindex (CPI) und des Erzeugerpreisindex (PPI) der Vereinigten Staaten (US) entscheidend für die Erwartungen an die Federal Reserve (Fed) sind: Eine schwächere Inflation würde die aktuellen Lockerungserwartungen stützen, während stärkere Werte die Renditen am vorderen Ende der Kurve rasch steigen lassen könnten.
US-Inflationsdaten bestimmen den Dollar-Kurs
"Das schwächere Signal vom US-Arbeitsmarkt hat die Realzinserwartungen gedrückt, den Dollar weiter geschwächt und das Fenster für Laufzeit- und Risikoanlagen erneut geöffnet."
"Der schwache Bericht zu den US-Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft vom vergangenen Freitag – bei -23.000 gegenüber erwarteten 80.000 – und die damit einhergehenden Abwärtsrevisionen haben die Erwartungen an eine Fed-Zinserhöhung im September deutlich gedämpft, sodass der Markt die Wahrscheinlichkeit einer Anhebung auf unter 50 % sieht."
"Von den Veröffentlichungen dieser Woche ist der CPI am Mittwoch für die Zinsmärkte am wichtigsten, da er Aufschluss darüber gibt, ob der Disinflationseffekt durch die Entspannung der Iran-bedingten Spannungen im Juni von Dauer ist oder ob der Preisdruck wieder zunimmt."
"Ein schwaches Inflationspaket würde die nach dem NFP-Bericht gesunkenen Fed-Erwartungen bestätigen und Laufzeiten stützen; eine positive Überraschung könnte den Druck auf die Renditen am vorderen Ende schnell wieder erhöhen."
"Das Umfeld ist unterstützender geworden, aber nicht nachsichtiger."
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