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Samsung (SSNLF.US) HBM4-Ausbeute übersteigt die 80%-Marke und erreicht das „goldene Ausbeute“-Niveau, der Umsatz im dritten Quartal wird voraussichtlich um das Dreifache steigen.

Samsung (SSNLF.US) HBM4-Ausbeute übersteigt die 80%-Marke und erreicht das „goldene Ausbeute“-Niveau, der Umsatz im dritten Quartal wird voraussichtlich um das Dreifache steigen.

智通财经智通财经2026/08/10 13:01
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Berichten zufolge ist die Ausbeute der sechsten Generation des High Bandwidth Memory HBM4 von Samsung Electronics von anfänglich weniger als 60% bei der Massenproduktion auf etwa 80% gestiegen und hat damit das zuvor von dem Unternehmen gesetzte Jahresendziel vorzeitig erreicht.

Laut Berichten hat die Produktionsausbeute der sechsten Generation des Hochbandbreiten­speichers HBM4 von Samsung Electronics (SSNLF.US) einen deutlichen Sprung von weniger als 60 % zum Produktionsbeginn auf etwa 80 % gemacht und damit das zuvor für Jahresende gesetzte Unternehmensziel vorzeitig erreicht. In der Branche gilt eine Ausbeute von 80 % als „Goldene Ausbeute“, was einen entscheidenden Schritt für die Profitabilität und die Massenlieferfähigkeit von Samsung bei HBM4 bedeutet.

Im Februar dieses Jahres startete Samsung als erstes Unternehmen weltweit mit der Massenproduktion und Lieferung von HBM4, wobei die Anfangsausbeute unter 60 % lag. Nach rund einem halben Jahr Prozessoptimierung konnte diese Ausbeute schnell und stabil gesteigert werden. Laut Brancheninsidern wollte Samsung ursprünglich eine Ausbeute von 80 % erst bis Ende 2026 erreichen; der Fortschritt liegt nun deutlich vor dem ursprünglichen Zeitplan.

Als Gründe für die gesteigerte Ausbeute nennt der Bericht insbesondere die Verbesserungen von Samsung beim Thermocompression Non-Conductive Film (TC-NCF)-Prozess; andere Analysten betonen zudem die gesteigerte Ausbeute der 1c DRAM-Basischips, die im HBM4 zum Einsatz kommen.

Dank der „Goldenen Ausbeute“ verstärken sich die Erwartungen an die Kapazitätserweiterung und die Gewinnverbesserung von Samsung deutlich. Das Unternehmen gab an, dass der Umsatz mit HBM4 im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um mehr als das Dreifache steigen wird. Gleichzeitig soll im zweiten Halbjahr HBM4 mehr als 60 % am gesamten HBM-Umsatz von Samsung ausmachen. Beim Marktanteil hat sich Samsung für das Jahresende ein Ziel von etwa 38 % bei HBM gesetzt – und zieht damit mit seinem Anteil im DRAM-Bereich gleich.

Analysten gehen davon aus, dass die Steigerung der HBM4-Ausbeute nicht nur die Produktion des nächsten KI-Beschleunigers Vera Rubin von Nvidia (NVDA.US) maßgeblich unterstützen, sondern auch dazu beitragen wird, dass Großkunden wie Nvidia ihre Lieferketten diversifizieren und sich so von einer zu starken Abhängigkeit von einzelnen Zulieferern lösen können.

Laut Lee Jong-hwan, Professor für Systemhalbleitertechnik an der Sangmyung Universität in Südkorea, liegt aus Sicht von Großkunden wie Nvidia der Vorteil eindeutig in einer diversifizierten Lieferkette statt in der Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter. Sollte es Samsung gelingen, die Produktionsausweitung bei HBM4 konsequent zu nutzen, könnte das die Marktführerschaft zügig untermauern.

Erwähnenswert ist zudem, dass Samsungs Wettbewerber SK Hynix (SKHY.US) bei HBM4 ebenfalls auf raschem Fortschritt ist. Laut Schätzungen von Branchenexperten hat SK Hynix bereits eine HBM4-Ausbeute von rund 80 % erreicht. Dank langjähriger Erfahrung in der Serienfertigung mehrerer HBM-Generationen und der eigenen, fortschrittlichen MR-MUF-Technologie (Molded Underfill by Mass Reflow) wird allgemein erwartet, dass SK Hynix die Produktionssteigerung im zweiten Halbjahr reibungslos vorantreiben kann.

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