Northern Trust arbeitet mit Lukka zusammen, um das Reporting digitaler Vermögenswerte für institutionelle Kunden zu verbessern.
Northern Trust, einer der größten Vermögensverwalter der Welt, arbeitet mit dem Krypto-Datenunternehmen Lukka zusammen, um für institutionelle Kunden die Nachverfolgung und Berichterstattung von digitalen Vermögenswerten grundlegend zu modernisieren. Die Partnerschaft integriert die Daten-Normalisierungsplattform von Lukka direkt in die Service-Infrastruktur von Northern Trust und bietet den Kunden damit eine zentrale Übersicht über eine weitreichende Welt aus Blockchains, Börsen und Verwahrstellen.
Für ein Unternehmen mit 20 Billionen US-Dollar an verwahrten Vermögenswerten zum 30. Juni 2026 geht es dabei weniger um das vorsichtige Herantasten an Krypto, sondern vielmehr darum, die technische Infrastruktur zu schaffen, die ein institutionelles Management digitaler Assets überhaupt erst ermöglicht.
Was die Integration tatsächlich leistet
Lukkas Plattform nimmt Rohdaten zu Transaktionen von Verwahrstellen, OTC-Desks, digitalen Wallets sowie zentralisierten und dezentralen Börsen auf und standardisiert diese anschließend zu prüfungsfähigen Berichten. Die Abdeckung ist breit gefächert: Über 100 Blockchain-Netzwerke und mehr als 400 Börsen fließen in das System ein.
Lukka, gegründet 2014, hat sein Geschäftsmodell gezielt darauf ausgerichtet, genau dieses Problem zu lösen. Das Unternehmen arbeitet unter den SOC 1 Typ II und SOC 2 Typ II Rahmenwerken des AICPA, also denselben Prüfungs- und Kontrollstandards, wie sie von traditionellen Finanzdienstleistern genutzt werden.
Justin Chapman, Northern Trusts Gruppenleiter für Strategische Partnerschaften im Bereich Digital- und Finanzmärkte, stellte die Partnerschaft als Antwort auf die Kundennachfrage dar.
„Kunden suchen zunehmend nach einem effizienten Ansatz zur Verwaltung ihrer Digital-Asset-Exposures.“
Kiet Tran, CEO von Lukka, positionierte die Plattform als speziell für die Anforderungen der traditionellen Finanzwelt entwickelt und liefert „prüfungsfähige“ Daten, mit denen Institutionen digitale Bestände neben ihren klassischen Portfolios verwalten können.
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