Gold: ETF-Zuflüsse und skeptischer Ausblick – Commerzbank
Carsten Fritsch von Commerzbank stellt fest, dass Gold trotz einer deutlichen Öl-Rallye über 4.400 USD pro Unze gestiegen ist, wobei die Erwartungen an die Fed-Zinsen nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten nur moderat höher sind. ETF-Investoren haben in vier Tagen 14,5 Tonnen hinzugefügt, und globale Gold-ETFs verzeichneten im Juli Zuflüsse von 23,5 Tonnen, hauptsächlich in Europa und Asien. Fritsch bleibt skeptisch, dass Gold dem Druck durch höhere Ölpreise und Zinsen auf Dauer trotzen kann.
Preisanstieg durch ETF-Nachfrage getrieben
"Heute Morgen stieg der Goldpreis erstmals seit Anfang Juni über die Marke von 4.400 USD pro Feinunze."
"Trotz des höheren Ölpreises sind die Zinserwartungen nur leicht gestiegen und bleiben niedriger als vor den enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten am Freitag."
"Gold erhält Auftrieb durch ETF-Investoren."
"Laut Daten von Bloomberg gab es in den letzten vier Handelstagen Zuflüsse in Gold-ETFs von insgesamt 14,5 Tonnen."
"Wir betrachten den jüngsten Preisanstieg mit Skepsis, da die Zinserwartungen sich auf Dauer kaum von höheren Ölpreisen entkoppeln werden."
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