General Motors (GM.US) hat eine maximale Teilebeschaffungsvereinbarung im Wert von bis zu 4,5 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, um Risiken eines Lieferkettenengpasses zu vermeiden.
General Motors (GM.US) hat kürzlich eine einzigartige Vereinbarung zum Kauf von Autoteilen im Wert von bis zu 4,5 Milliarden US-Dollar getroffen. Ziel ist es, Bargeldreserven zu erhalten und sich gegen das Risiko von Lieferkettenunterbrechungen zu schützen, die die weltweite Automobilindustrie seit Beginn dieses Jahrhunderts schwer getroffen haben.
Wie die Golden Ten Data APP berichtet, hat General Motors (GM.US) kürzlich eine einzigartige Beschaffungsvereinbarung im Wert von bis zu 4,5 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Ziel ist es, Liquidität zu erhalten und gleichzeitig dem Risiko von Lieferkettenunterbrechungen vorzubeugen, das die globale Automobilbranche seit Beginn dieses Jahrhunderts stark beeinträchtigt hat.
Laut einem am Dienstag eingereichten öffentlichen Dokument umfasst dieses Finanzierungskonzept eine spezialisierte Firma mit dem Namen Procura Auto Parts, die sich auf den Einkauf seltener oder entscheidender Komponenten konzentriert. Procura erhält ihre Finanzierung durch ein Bankenkonsortium, angeführt von JPMorgan Chase und Banco Santander, und leistet für General Motors Vorauszahlungen an ausgewählte Lieferanten.
Im Gegenzug gibt General Motors eine formelle schriftliche Zusage ab, das sogenannte „Irrevocable Payment Undertaking“ (IPU), mit der sich das Unternehmen verpflichtet, die Zahlungen spätestens bis zum 31. Juli 2029 zu begleichen, nachdem die betreffenden Komponenten in der Produktion eingesetzt wurden. Diese Vereinbarung ermöglicht es General Motors, die Lagerkosten aus der Bilanz auszulagern und die künftige Teileversorgung besser zu sichern.
Den Dokumenten zufolge muss General Motors Zinsen zahlen und einen zwischen beiden Parteien vereinbarten Aufschlag für den tatsächlich genutzten Teil entrichten sowie eine übliche Jahresgebühr für den nicht genutzten Teil der Finanzierung innerhalb eines Jahres leisten. In der Buchhaltung werden die Vorauszahlungen als Vermögenswerte ausgewiesen, jeder Einkauf wird als unbesicherte Verbindlichkeit bilanziert, und in der Kapitalflussrechnung werden die Zahlungen wie direkte Zahlungen von General Motors an die Lieferanten behandelt. Diese Zahlungen werden nicht dem bereinigten automobilen freien Cashflow angerechnet, bevor General Motors die Lagerbestände tatsächlich erwirbt; üblicherweise verbucht das Unternehmen das Kapital innerhalb von 90 Tagen nach dem Einkauf.
General Motors lehnte es ab, zu erläutern, auf welche spezifischen Teile sich die Vereinbarung bezieht. Zu den als „Problemteile“ geltenden Komponenten der Autoindustrie zählen unter anderem Halbleiterchips (einschließlich DRAMs), seltene Erden und Kabelbäume.
Das Abkommen wurde geschlossen, nachdem die globale Automobil-Lieferkette in den letzten Jahren von erheblichen Turbulenzen betroffen war. Vor dem Hintergrund neuer US-Zölle und der Bestrebungen zur „Entkopplung von China“ bewerten General Motors und andere Hersteller nun ihre Einkaufsquellen und Teilestrategien neu. Die Dokumente belegen, dass General Motors das Abkommen vergangenen Freitag offiziell mit Procura und den genannten Banken abgeschlossen hat.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Musk befeuert Spekulationen über eine mögliche Fusion von Tesla (TSLA.US) und SpaceX (SPCX.US) und deutet Aktionen bei „enger Zusammenarbeit“ an
Die Aktien von Tesla (TSLA.US) und SpaceX (SPCX.US) stiegen am Dienstag vor Börsenbeginn leicht an, nachdem CEO Elon Musk es ablehnte, eine mögliche Fusion der beiden Unternehmen auszuschließen. Dies entfachte erneut Spekulationen, die von Privatanlegern bis nach Wall Street reichten.

Die US-Aktie Waystar steigt im vorbörslichen Handel um mehr als 12%.
TotalEnergies (TTE.US) arbeitet mit Mistral zusammen: 100 Millionen Euro Einsatz für KI-Erkundung, europäische „souveräne KI“ findet Anwendung im Energiekernbereich
TotalEnergies (TTE.US) wird mit dem französischen KI-Startup Mistral AI zusammenarbeiten, um mithilfe künstlicher Intelligenz die Fähigkeiten zur Öl- und Gasexploration zu verbessern und die Lebensdauer bestehender Ölfelder zu verlängern.


