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Der Euro bleibt nach den deutschen Inflationsdaten verhalten.

Der Euro bleibt nach den deutschen Inflationsdaten verhalten.

FXStreetFXStreet2026/08/12 07:44
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EUR/USD setzt seine Verluste am dritten Tag in Folge fort und notiert während der europäischen Handelsstunden am Mittwoch um 1,1540. Das Währungspaar bleibt unter Druck, da der Euro (EUR) nach der Veröffentlichung der harmonisierten Verbraucherpreisindex (HICP)-Daten aus Deutschland weiterhin schwächer tendiert.

Die Inflation in Deutschland stieg im Juli wieder auf 2,8 % und kehrte damit den jüngsten Abwärtstrend um, der durch einen starken Anstieg der Energiekosten ausgelöst wurde. Nachdem die Teuerungsrate im Juni auf 2,3 % gesunken war (nach 2,6 % im Mai und 2,9 % im April), zogen die Verbraucherpreise erneut an. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis), hob hervor, dass die Energiepreise weiterhin überdurchschnittlich stark anstiegen und damit der Haupttreiber für die erhöhte Inflationsrate im Monat waren.

Wachstumsüberraschung in der Eurozone stärkt kurzfristige Euro-Resilienz

Rabobank betont, dass die Wachstumsdynamik der Eurozone kräftiger ausgefallen ist als vom Markt erwartet. Es heißt: „Das BIP-Wachstum in der Eurozone im zweiten Quartal war mit 0,4 % gegenüber dem Vorquartal stärker als erwartet, während die Medianprognose bei 0,2 % lag.“ Diese positive Überraschung bei den Aktivitätsdaten unterstreicht die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft des Währungsraums, auch wenn Anleger weiterhin die Auswirkungen höherer Energiekosten, anhaltender Lieferkettenstörungen und sich verändernder Erwartungen an die Geldpolitik für den Euro abwägen.

Das Währungspaar EUR/USD verliert weiter an Wert, da der US-Dollar (USD) angesichts der gestiegenen Nachfrage nach sicheren Häfen inmitten wachsender Unsicherheit rund um die Nahost-Friedensgespräche zulegt. Pakistans Verteidigungsminister deutete an, dass Washington und Teheran kurz davor stehen, eine Einigung bezüglich der Straße von Hormus zu erzielen. Medien berichten zudem, dass parallele Verhandlungen zwischen Iran und Oman in eine fortgeschrittene Phase getreten sind. US-Präsident Donald Trump bestand jedoch darauf, dass Teheran Entschädigungen an die Opfer von Angriffen im Zusammenhang mit der Islamischen Republik zahlen müsse, was erneut für Zurückhaltung an den Märkten sorgte.

Händler beobachten voraussichtlich gespannt den anstehenden Inflationsbericht, der später am Tag veröffentlicht wird und eine entscheidende Rolle bei der nächsten Zinsentscheidung der Federal Reserve (Fed) spielen dürfte.

Die Markterwartungen bleiben hinsichtlich des zukünftigen Zinskurses der Zentralbank nach ihrer Entscheidung, die Leitzinsen im Juli unverändert zu lassen, gespalten. Zwar haben steigende Rohölpreise die Argumente für eine restriktivere Geldpolitik befeuert, allerdings sanken die Chancen für eine Fed-Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September laut CME FedWatch Tool leicht auf knapp 48 %, nachdem sie am Vortag noch bei 52 % gelegen hatten.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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