Asiatische Devisen: Ölpreisanstieg hält Importeure verwundbar – OCBC
Sim Moh Siong und Christopher Wong von OCBC berichten, dass der philippinische Peso (PHP), die indische Rupie (INR), die indonesische Rupiah (IDR) und der thailändische Baht (THB) abwerteten, da der Anstieg der Ölpreise erneut Druck auf Netto-Importeure ausübte. Sie betonen, dass die Entlastung durch niedrigere Ölpreise fragil ist und erneute Stärke die Handelsbedingungen und die Inflation verschlechtern kann, wodurch asiatische Währungen selbst dann gefährdet bleiben, wenn das Umfeld des US-Dollars (USD) günstiger wird und der US-CPI weiterhin im Fokus steht.
Öl-sensitive Währungen unter Druck
"Asiatische Devisen wurden schwächer gehandelt, wobei der PHP die Verluste anführte und auch INR, IDR und THB abwerteten, da der Anstieg der Ölpreise erneut Druck auf die Netto-Ölimporteure der Region ausübte."
"Die Rohölpreise haben sich in den letzten beiden Sitzungen deutlich erholt, nachdem die frühere Zuversicht über eine rasche Wiederöffnung der Straße von Hormuz verblasste, da Iran Bedingungen an eine Vereinbarung knüpfte und Unsicherheit über den Zeitpunkt des Deals bestehen bleibt."
"Die jüngste Schwäche asiatischer Devisen erinnert daran, dass die Entlastung durch niedrigere Ölpreise weiterhin fragil ist. Für Netto-Ölimporteure wie Indien, Indonesien, die Philippinen und Thailand kann eine erneute Stärke des Öls die Handelsbedingungen verschlechtern, zu importierter Inflation beitragen und die externen Bilanzen belasten, wodurch ihre Währungen bei einer Erholung des Rohöls stärker gefährdet werden."
"Das kürzliche Engagement hatte sich genau dann verbessert, als günstigere Ölpreise einige dieser Befürchtungen milderten."
"Kurzfristig bleibt der Fokus auf dem US-CPI, da dieser Implikationen für die Erwartungen hinsichtlich der Fed, US-Renditen und den USD hat. Aber die erneuten Schwankungen beim Öl zeigen, dass Öl-sensitive asiatische Währungen noch nicht über dem Berg sind, selbst wenn das breitere USD-Umfeld günstiger wird."
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