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Die Anleiherenditen der Eurozone fallen aufgrund sinkender Ölpreise und schwacher US-Inflationsdaten.

Die Anleiherenditen der Eurozone fallen aufgrund sinkender Ölpreise und schwacher US-Inflationsdaten.

ReutersReuters2026/08/12 13:36
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Aktualisierungen nach Veröffentlichung der US-Inflationsdaten

- Die Renditen für Staatsanleihen in der Eurozone fielen am Mittwoch, da die Ölpreise nachgaben und Daten zeigten, dass die US-Inflation im Jahresvergleich im letzten Monat leicht zurückging.

Händler warteten auf weitere Details zu Gesprächen über eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus, obwohl ein unmittelbares Abkommen angesichts neuer Angriffe auf Schiffe im Golf und einer Verhärtung der Positionen der USA und des Iran in weitere Ferne rückte.

Gegenüber Journalisten sagte US-Präsident Donald Trump am Dienstag: "Wir haben die Straße von Hormus total unter Kontrolle."

Die Ölpreise blieben jedoch relativ verhalten LCOc1, wobei der Brent-Rohölpreis um 0,3% auf 88,80 $ pro Barrel fiel.

Die Rendite der zehnjährigen deutschen Bundesanleihe, der Referenzwert für die Eurozone, weitete ihren vorherigen Rückgang nach den US-Inflationsdaten aus und lag zuletzt 4 Basispunkte (BpS) niedriger bei 3,134%.

Die US-Inflation lag im Juli im Jahresvergleich bei 3,4%, wie offizielle Daten zeigten, nach 3,5% im Vormonat und damit im Einklang mit den Erwartungen der Ökonomen.

Die Renditen von US-Staatsanleihen fielen nach den Daten leicht, die zudem zeigten, dass die Kerninflation – bei der schwankungsanfällige Nahrungsmittel- und Energiepreise herausgerechnet werden – im Jahresvergleich im letzten Monat leicht zurückging.

Die Rendite der zweijährigen deutschen Bundesanleihe DE2YT=RR lag zuletzt 3 Basispunkte niedriger bei 2,754%.

Investoren und Analysten erklärten, dass das Federal Open Market Committee der US-Zentralbank den Inflationswert für August genau prüfen wolle, bevor im September die nächste Zinsentscheidung getroffen werde.

"Da vor der FOMC-Sitzung im September noch eine weitere Inflationszahl ansteht, ist noch alles offen. Aber der heutige, erwartungsgemäße Bericht war ein guter Anfang", sagte Lindsay Rosner, Leiterin für Multi-Sektor-Anleiheninvestments bei Goldman Sachs Asset Management.

Händler reduzierten ihre Wetten auf weitere Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank in diesem Jahr leicht. Die Geldmärkte deuteten zuletzt auf 39 Basispunkte an zusätzlicher Straffung hin, etwa 1 Basispunkt weniger als zu Beginn der Sitzung.

Die Größe der US-Wirtschaft und ihrer Finanzmärkte sorgt dafür, dass die Wirtschaftsdaten weltweit genau beobachtet werden und die Erwartungen an geldpolitische Entscheidungen anderer Zentralbanken beeinflussen können.


(Bericht von Harry Robertson und Amanda Cooper; Bearbeitung von David Holmes und Paul Simao)

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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