Laut ausländischen Medien behauptet ein Bitwise-Berater, dass der AI-Boom positive Auswirkungen auf Bitcoin haben könnte.
Laut ausländischen Medien ist Jeff Park, Berater von Bitwise, der Ansicht, dass der derzeit die globalen Märkte erfassende KI-Investment-Boom langfristig nicht zwangsläufig Krypto-Assets unterdrückt, sondern Bitcoin in einer späteren Phase möglicherweise neue Kapitalzuflüsse bescheren könnte.
Zuerst Kapitalabfluss in Richtung KI
Park hebt hervor, dass KI zu einer der stärksten Investment-Erzählungen auf den globalen Märkten geworden ist. Eine beträchtliche Menge spekulativen Kapitals, institutionelle Aufmerksamkeit und Marktliquidität konzentrieren sich rund um KI-bezogene Aktien und Wertschöpfungsketten, was dazu führt, dass Bitcoin sich trotz nach wie vor starker Risikobereitschaft relativ schwächer entwickelt.
Er ist der Meinung, dass dies nicht bedeutet, dass Krypto-Assets an Attraktivität verlieren, sondern vielmehr, dass das Markt-Kapital in dieser Phase vorrangig zu dem beliebten Thema KI strömt. Mit anderen Worten: Die Dominanz von KI hat zunächst die relative Anziehungskraft von Bitcoin geschwächt.
Kernfrage ist die Kapitalrotation
Parks Sichtweise ist, dass das durch den KI-Boom geschaffene Vermögen in Zukunft nicht zwangsläufig dauerhaft in den ursprünglichen Assets verbleiben wird. Er meint, die der aktuellen Hausse zugrundeliegende Finanzstruktur weise eine Fehlanpassung zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten auf, sodass entsprechende Positionen später anfälliger werden könnten.
Sobald riskante oder stark gehebelte Vermögenswerte schwanken, könnte ein Teil des Kapitals abgezogen und in Bitcoin als alternative Wahl umgeschichtet werden. Park schlussfolgert daher, dass der durch KI erzeugte Wohlstandseffekt letztlich zu einer der Quellen für die Bitcoin-Nachfrage werden könnte.
- KI ist derzeit eines der wichtigsten Investmentthemen der globalen Märkte
- Bitcoin hinkt in letzter Zeit relativ hinterher, was mit dem Kapitalabfluss zusammenhängt
- Sollten hoch gehebelte Positionen unter Druck geraten, könnte Kapital zu BTC wechseln
Bitcoin wird als langfristiges Auffang-Asset betrachtet
Park bezeichnet Bitcoin als ein „Asset mit unbegrenzter Laufzeit“, was bedeutet, dass es besser geeignet sein könnte, diese Art von zyklusübergreifender Kapitalrotation aufzufangen. Nach seiner Einschätzung profitiert Bitcoin nicht direkt von der KI-Branche selbst, sondern eher von der Vermögensumschichtung, die im Nachgang der KI-Euphorie stattfinden könnte.
Dieser Artikel stellt im Kern eine Meinungsäußerung dar und ist keine Bestätigung für kurzfristige Marktentwicklungen. Die zentrale Aussage ist, dass KI und Krypto-Assets nicht zwingend in einer Nullsummen-Beziehung stehen: Neben der Kapitalumleitung könnte der KI-Boom auch einen nachgelagerten Nachfragetrend für Bitcoin begründen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
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