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Hitzewelle beeinträchtigt Deutschlands Weizenernte 2026 schwer, Ernteertrag sinkt im Jahresvergleich um über 11%

Hitzewelle beeinträchtigt Deutschlands Weizenernte 2026 schwer, Ernteertrag sinkt im Jahresvergleich um über 11%

智通财经智通财经2026/08/13 09:16
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⑴ Die neueste Schätzung des Deutschen Raiffeisenverbands zeigt, dass die Gesamtproduktion aller Weizensorten in Deutschland im Jahr 2026 voraussichtlich etwa 20,55 Millionen Tonnen betragen wird, was einem Rückgang von etwa 11,2 % gegenüber 2025 entspricht und deutlich unter der Prognose von etwa 21,89 Millionen Tonnen im Juli sowie von etwa 22,63 Millionen Tonnen im Juni liegt. ⑵ Die Winterweizenproduktion wird auf etwa 19,10 Millionen Tonnen geschätzt, was unter den etwa 22,60 Millionen Tonnen von 2025 liegt. In einigen Regionen haben Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius zu erheblichen Ernteschäden geführt; Experten beschreiben einzelne Felder als „fast verbrannt“. ⑶ Die Gesamtproduktion aller Getreidesorten in Deutschland wird voraussichtlich gegenüber dem Vorjahr um etwa 10,3 % auf etwa 40,61 Millionen Tonnen sinken. Der Ernteverlust infolge der Hitzewelle bringt den deutschen Landwirten voraussichtlich eine Einkommenseinbuße von rund 600 Millionen Euro. ⑷ Auch die Winterrapsproduktion leidet unter der Hitzewelle und wird voraussichtlich um etwa 7 % auf rund 3,69 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr sinken. Die Wintergerstenproduktion soll um rund 2,1 % auf etwa 9,31 Millionen Tonnen fallen, während die Sommergerstenproduktion voraussichtlich stark um etwa 23,6 % auf rund 1,39 Millionen Tonnen zurückgeht. ⑸ Die Körnermaisproduktion wird voraussichtlich um etwa 14,2 % auf rund 4,24 Millionen Tonnen sinken, wobei die Auswirkungen der Hitzewelle auf die Maiskulturen besonders gravierend sind. Deutschland als zweitgrößtes Weizenproduktionsland der EU und wichtiger Rapserzeuger wird mit diesen Rückgängen die regionale Versorgungslage beeinflussen. ⑹ Die Weizenernte ist in Deutschland, mit Ausnahme einiger Gebiete im Norden und Osten, weitgehend abgeschlossen. Im weiteren Verlauf bleibt abzuwarten, ob Länder wie Frankreich, die ebenfalls von Hitzewellen betroffen waren, die Versorgungslücke aus Deutschlands Rückgang schließen können und wie sich Änderungen bei den Schwarzmeer-Exporten weiter auf die internationale Weizenpreisbildung auswirken.
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