Ripple-CEO Brad Garlinghouse erklärte, dass regulatorische Unsicherheit teuer sei, und verwies auf die 150 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen im Rechtsstreit mit der US Securities and Exchange Commission aufgewendet habe.
Bei der ersten Sitzung des Innovation Advisory Committee der CFTC am Donnerstag forderte Garlinghouse klarere US-Vorschriften für den Kryptomarkt und sagte, die anhaltende Unsicherheit erschwere es Unternehmen, in diesem Sektor zu agieren und zu investieren.
„Der Status quo ist weder für Verbraucher noch für Innovation ausreichend“, sagte Garlinghouse.
Etwa 80 % der Einstellungen von Ripple während des vierjährigen Rechtsstreits fanden außerhalb der USA statt, so Garlinghouse, was unterstreicht, wie sehr der Streit die Expansion des Unternehmens beeinflusste.
Die SEC verklagte Ripple und Garlinghouse im Jahr 2020 wegen XRP-Verkäufen. Im Jahr 2025 einigten sich beide Parteien darauf, ihre Berufungen zu beenden, wodurch der langwierige Fall seinem Abschluss näherkam.
Bei der CFTC-Sitzung wurden Themen wie Kryptoregulierung, Künstliche Intelligenz und Prognosemärkte behandelt, während Gesetzgeber weiterhin über eine bundesweite Aufsicht für digitale Vermögenswerte debattieren.
CFTC-Vorsitzender Michael Selig hat den Kongress aufgefordert, einen bundesweiten Rahmen für Kryptowährungen zu schaffen. Der CLARITY Act würde die Aufsicht zwischen der SEC und der CFTC aufteilen.
Bitcoin stieg um 5,95 % auf 72.458,95 US-Dollar, nachdem Präsident Donald Trump den Kongress aufgefordert hatte, Kryptogesetze voranzutreiben. Die Kommentare von Garlinghouse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Gesetzgeber klarere Vorschriften für die Branche abwägen.

