Bitcoin: Cryptoquant prognostiziert, dass der Höhepunkt des Bullenmarktes außerhalb der USA stattfinden wird
Cryptoquant-Gründer Ki Young Ju stellt unverblümt fest, dass der Höhepunkt des Bitcoin-Bullenzyklus nicht aus den Vereinigten Staaten kommen wird. Stattdessen werden institutionelles Kapital und ETFs, die anderswo eingesetzt werden, ihn antreiben. Eine These, die die Debatte neu definiert, da Südkorea beim regulatorischen Zugang weiterhin hinterherhinkt.
Kurz zusammengefasst
- Ki Young Ju (Cryptoquant) ist der Meinung, dass der Höhepunkt des Bitcoin-Bullenzyklus durch institutionelles Kapital und ETFs außerhalb der Vereinigten Staaten getrieben wird.
- Südkorea zeigt andauernde Hindernisse: keine Spot-ETFs, eingeschränkter Zugang für Privatanleger, Unternehmen immer noch von Börsen ausgeschlossen.
- Sberbank, Russlands größte Bank, plant ab dem 1. September Bitcoin, ETH und USDT als Kreditsicherheiten zu akzeptieren.
Bitcoin: Ki Young Ju (Cryptoquant) prognostiziert, dass der Bullenlauf außerhalb der USA stattfinden wird
Für Ki Young Ju, Gründer von Cryptoquant, wird der Höhepunkt dieses Bitcoin-Bullenzyklus nicht amerikanisch sein. Er wird nicht nur institutionell, sondern kommt aus anderen Regionen. Um dies zu verdeutlichen, nennt er Südkorea als Beispiel, ein Land, in dem:
- Es immer noch keinen Bitcoin Spot ETF gibt;
- Einzelpersonen keine ausländischen Produkte kaufen dürfen;
- Unternehmen vor den Börsen stehen bleiben müssen;
- Regulierungen vor Ort gerade erst beginnen, sich zu öffnen.
Währenddessen haben von der SEC genehmigte US-Bitcoin-ETFs in zwei Jahren bereits fast 57 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Für Ki Young Ju stellt dieses Ungleichgewicht die Wachstumsgrenze des nächsten Zyklus dar, und der wahre Höhepunkt wird dann erreicht, wenn ein Provinzbanker in Korea einer Großmutter einen Bitcoin-ETF für ihre Rente empfiehlt.
Mit Bitcoin beschleunigt Russland
Russland gibt aktuell beim Bitcoin richtig Gas. Sberbank, die größte Bank des Landes mit über 100 Millionen Kunden, plant, Bitcoin (BTC), ETH und USDT als Kreditsicherheiten zu akzeptieren. Voraussetzung dafür ist das Inkrafttreten der neuen russischen Vorschriften zu digitalen Vermögenswerten, das für den 1. September 2026 geplant ist.
Eine systemische Bank in einem Land, das sich lange von Krypto ferngehalten hat, bereitet sich nun darauf vor, Bitcoin als Bankensicherheit zu nutzen. Kein einfaches spekulatives Geschäft, sondern eine konkrete Finanzanwendung im Umfang von zig Millionen Konten. All dies illustriert perfekt, was Ki Young Ju mit BTC herausstellt: Institutionelle Adoption wird nicht mehr nur in Washington geschrieben, sondern auch in Moskau.
Zwischen der Bullenlauf-These von Ki Young Ju und dem Strategiewechsel der russischen Sberbank verabschiedet sich die BTC-Adoption vom amerikanischen Gewand. Es bleibt abzuwarten, ob Asien oder Russland das nächste starke Signal gibt. Sicher ist jetzt, der Bullenlauf ist noch nicht am Ende seiner Reise.
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