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Goldman Sachs gibt ein "Neutral"-Signal für Tesla (TSLA.US): Cybercab hat deutliche Kostenvorteile, aber die Skalierung der Software ist der Schlüssel zur Bewertung

Goldman Sachs gibt ein "Neutral"-Signal für Tesla (TSLA.US): Cybercab hat deutliche Kostenvorteile, aber die Skalierung der Software ist der Schlüssel zur Bewertung

智通财经智通财经2026/09/08 02:26
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Von:智通财经

Goldman Sachs hat kürzlich einen Forschungsbericht über Tesla (TSLA.US) veröffentlicht, das „Neutral“-Rating beibehalten und ein 12-Monats-Kursziel von 360 US-Dollar festgelegt.

German财经APP hat erfahren, dass die Goldman Sachs Group kürzlich einen Bericht über Tesla (TSLA.US) veröffentlicht hat, das „Neutral“-Rating beibehält und das 12-Monats-Kursziel auf 360 US-Dollar setzt. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass Tesla durch Cybercab im Markt für autonome Taxis einen signifikanten Kostenvorteil erzielen könnte, aber die Fähigkeit zur skalierbaren Expansion der autonomen Fahrsoftware ist der entscheidende Faktor für die Geschäftsaussichten und das Bewertungsniveau.

Cybercab offiziell im Einsatz, unbeaufsichtigte Kilometer übersteigen eine Million Meilen

Am 3. September veranstaltete Tesla in Austin, Texas, eine Präsentation und brachte das autonome Taxi Cybercab offiziell auf den Markt, das innerhalb ausgewählter Bereiche in Austin nun kostenpflichtige Fahrdienste anbietet. Das Fahrzeug verzichtet auf Lenkrad, Bremspedal, Gaspedal und Rückspiegel und hat eine Zwei-Sitz-Konfiguration, die speziell für vollautonome Fahrszenarien entwickelt wurde. Tesla gab gleichzeitig bekannt, dass die „unbeaufsichtigte“ kumulierte Fahrstrecke seiner Robotaxi-Flotte inzwischen über eine Million Meilen beträgt. Nach Angaben der texanischen Straßenverkehrsbehörde waren bis zum 3. September 420 autonome Fahrzeuge von Tesla in Texas registriert, darunter 45 Cybercab-Fahrzeuge.

Nur wenige Stunden nach dem Ende der Veranstaltung kündigte die US National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) an, etwa 1000 Cybercab-Fahrzeuge einer Konformitätsprüfung zu unterziehen. Schwerpunkt der Überprüfung sind Teslas Selbstauszeichnungsprozess und die technische Grundlage zur Übereinstimmung des Modells mit den bundesstaatlichen Fahrzeug-Sicherheitsstandards. Dadurch sank der Aktienkurs von Tesla am 4. September um 5,92 % auf 354,08 US-Dollar, wobei die Marktkapitalisierung innerhalb eines Tages um rund 88 Milliarden US-Dollar schrumpfte. Am Vortag brachte die Cybercab-Präsentation jedoch einen Aktienanstieg von 5,42 %.

Ashok Elluswamy, Leiter der Tesla-KI-Abteilung, bestätigte daraufhin, dass der Robotaxi-Service nach der nächsten technischen Integration von FSD v15 voraussichtlich rund um die Uhr ab etwa Oktober in Betrieb sein wird. Tesla bezeichnet FSD v15 als einen „architektonischen Sprung“: Die Modellparameter sind etwa zehnmal so groß wie in der aktuellen Version und es gibt sieben parallele Verbesserungsstränge. Der Robotaxi-Service wird derzeit bereits regulär in sechs US-Städten (Austin, Dallas, Houston, Miami, Orlando und Tampa) angeboten, jeweils zwischen 6 und 22 Uhr.

Goldman Sachs: Software ist der Schlüssel zur Skalierung

Analysten von Goldman Sachs betonten im Bericht, dass Tesla sich auf die Entwicklung kostengünstiger Fahrzeuge konzentriert, die dank integrierter Produktionsmethoden und ausschließlich visueller Wahrnehmungssysteme den wirtschaftlichen Nutzen des Robotaxi-Geschäfts verbessern können. Wenn es Tesla in der Massenproduktion gelingt, die Cybercab-Kosten im Zielbereich von 20.000 bis 30.000 US-Dollar zu halten, hätte das gegenüber konkurrierenden autonomen Fahrzeugen mit Vorabkosten von 50.000 bis 100.000 US-Dollar einen Kostenvorteil von 0,05 bis 0,30 US-Dollar pro Meile. Branchenanalysen schätzen die Einzelkosten eines Cybercab auf etwa 23.000 bis 25.000 US-Dollar, während Waymo-Prototypen etwa 70.000 bis 150.000 US-Dollar kosten.

Goldman Sachs betont jedoch zugleich, dass für Investoren die größere Unsicherheit darin liegt, ob Teslas KI-Lösung die schnelle und geografisch skalierbare Expansion seiner autonomen Fahrsoftware ermöglichen kann. Eine breitere Serviceabdeckung erhöht die Umsätze und verteilt die Fahrzeugkosten auf mehr gefahrene Meilen, wodurch die Softwareökonomie eine wichtigere Rolle im Robotaxi-Geschäft als der reine Fahrzeugpreis einnimmt.

Das von Goldman Sachs gewählte Szenario zeigt: Im optimistischen Fall könnte der Aktienkurs von Tesla 500 US-Dollar erreichen, im pessimistischen Szenario aber auf etwa 150 US-Dollar fallen. Zu den Hauptrisiken zählen verlangsamte Nachfrage nach Elektroautos, zunehmender Wettbewerb, Zollbelastungen, Verzögerungen bei FSD und anderen Produkteinführungen sowie Druck auf Betrieb und Gewinnmargen.

Der Markt bleibt hinsichtlich Tesla weiterhin geteilter Meinung. Statistiken von LSEG zeigen, dass derzeit 24 Analysten ein „Kaufen“- oder besseres Rating vergeben, 23 Analysten halten an einem „Halten“-Rating fest und 7 Analysten geben das Rating „Verkaufen“ oder niedriger. GLJ Research-Analyst Gordon Johnson bekräftigte nach der Cybercab-Präsentation sein „Verkaufen“-Rating mit einem Kursziel von nur 24,86 US-Dollar und betonte, dass der aktuelle Kursgewinn von Tesla das 328-fache beträgt, was auf eine massive Überbewertung am Markt hinweist. Morgan Stanley bleibt bei „Halten“ und einem Kursziel von 400 US-Dollar. StoneX hat nach der Cybercab-Präsentation das „Kaufen“-Rating erneut bestätigt, mit einem Kursziel von 475 US-Dollar.

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