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Nach der beschleunigten Korrektur bei BTC erholt sich der Markt schwach! Bei ETH sind die Long-Positionen extrem überfüllt, die heutigen Daten könnten erneut zu einem Squeeze auf beiden Seiten führen.

Nach der beschleunigten Korrektur bei BTC erholt sich der Markt schwach! Bei ETH sind die Long-Positionen extrem überfüllt, die heutigen Daten könnten erneut zu einem Squeeze auf beiden Seiten führen.

AiCoinAiCoin2026/09/11 06:06
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Nach der beschleunigten Korrektur bei BTC erholt sich der Markt schwach! Bei ETH sind die Long-Positionen extrem überfüllt, die heutigen Daten könnten erneut zu einem Squeeze auf beiden Seiten führen. image 0

Gestern kam es endlich zu einer beschleunigten Abwärtsbewegung der Bären, aber nachdem der Preis in den entscheidenden Unterstützungsbereich eingetreten ist, sind erneut Käufer auf den Plan getreten. Obwohl sich der Markt etwas erholt hat, befindet er sich insgesamt weiterhin in einer bärischen Struktur.

Bemerkenswert ist, dass sich die Erholungsdynamik von BTC und ETH deutlich unterscheidet: BTC zeigt eine eher schwache Erholung und konnte selbst den 30-Minuten-Widerstand nicht nachhaltig überwinden; ETH hingegen stieg zeitweise über den 1-Stunden-Widerstand, fiel dann aber wieder zurück. Das bedeutet, dass ETH kurzfristig weiterhin stärker als BTC ist – doch hinter dieser Stärke verbirgt sich ein neues Risiko: Das Long-Sentiment wird zunehmend überfüllt.

Aus Sicht der Funding Rate beträgt die gewichtete Funding Rate von BTC etwa 0,009 % und liegt damit insgesamt noch in einem relativ neutralen Bereich; ETH liegt bei etwa 0,0111 %–0,0123 %, deutlich höher als bei BTC; die Long-Stimmung ist hier also deutlich optimistischer.

Besonders vorsichtig sollte man sein, da das aktuelle Long/Short-Ratio von ETH bereits bei 2,6179 liegt und somit über dem üblichen Überfüllungsgrad. Wenn die Long-Positionen am Markt zu stark konzentriert sind, bedeutet eine Erholung nicht zwangsläufig Sicherheit – vielmehr kann dies zu einer Gelegenheit werden, die gehebelten Longs auszuwaschen.

Heute werden erneut wichtige Makrodaten veröffentlicht. Vor und nach der Veröffentlichung ist das Risiko von schnellen Kursausschlägen, Fehlausbrüchen und einem „Long- und Short-Squeeze“ deutlich erhöht. In der aktuellen Phase sollte man keine Shorts in der Nähe der Unterstützung eingehen und auch nicht aufgrund einer kurzfristigen Erholung direkt von einer Trendwende ausgehen.

₿ BTC

Meinung: Hauptsächlich auf Short-Positionen setzen, aber Shorts nicht hinterherjagen; Longs im niedrigen Bereich als Ergänzung.

BTC zeigt aktuell eine ausgeprägte Schwäche, die Erholungsdynamik ist deutlich schwächer als bei ETH. Dennoch gibt es weiterhin technische Erholungsbedarfe auf 30- und 60-Minuten-Basis, weshalb riskante Shorts am aktuellen Niveau ein ungünstiges Chancen-Risiko-Verhältnis aufweisen.

76.000–76.300 bleibt nach wie vor ein äußerst wichtiger Unterstützungsbereich. Dieser Bereich wurde bereits mehrfach getestet, aber die Käufe auf der Unterseite halten weiter Stand. Das zeigt, dass die Bären den Rückgang erst dann ausweiten können, wenn sie diesen Bereich wirklich durchbrechen.

Ein sinnvollerer Ansatz ist aktuell:

Keine Shorts in der Nähe der Unterstützung → Warten, bis die technische Erholung im kurzfristigen Zeitrahmen abgeschlossen ist → Bei Erreichen des Widerstandsbereichs nach neuer Short-Gelegenheit suchen.

Wenn die heute veröffentlichten Daten deutlich unter den Markterwartungen liegen, muss man das Risiko plötzlicher, schneller Aufwärtsbewegungen bei Risikoanlagen einkalkulieren – vor allem Short-Positionen müssen dann besonders auf Stop-Loss und schnelle Fehlausbrüche achten.

Unterstützung: 76.000–76.300, 75.600
Widerstand: 77.300–77.800, 78.500–79.000

⟠ ETH

Meinung: Kurzfristig stärker als BTC, aber Longs überfüllt; Hauptaugenmerk auf Shorts, Longs im niedrigen Bereich als Ergänzung.

Das größte Dilemma bei ETH ist zurzeit: Die Preisstruktur ist relativ stark, aber die Long-Positionen im Futures-Bereich sind bereits sehr überfüllt.

Das Long/Short-Ratio der Großanleger liegt bei etwa 2,19, institutionelle Investoren sind also deutlich long positioniert; das Ratio der Kleinanleger befindet sich eher auf niedrigem Niveau, der Markt zeigt eine Tendenz zu institutionellem Vorlauf und langsam folgendem Retail-Sentiment.

Aus Sicht des Trends zeigen die Tages-EMAs von ETH (30 und 60) weiterhin Aufwärtsbewegung, die mittel- bis langfristige Struktur ist also intakt und ein weiterer Angriff nach oben bleibt möglich.

Kurzfristig darf das Hebelrisiko jedoch nicht ignoriert werden.

Wenn Funding Rate und Long/Short-Ratio gleichzeitig steigen, der Preis aber nicht dauerhaft die Bereiche 2.480–2.500 beziehungsweise sogar 2.520 überwindet, droht leicht ein Szenario: „Preis stagniert – Longs werden mehr – plötzlicher Abverkauf nach unten.“

Daher sollte man sich im Erholungswiderstandsbereich besonders vorsichtig verhalten; falls sich nach einem Rücksetzer auf 2.400–2.430 eine deutliche Unterstützung zeigt, kann man hier erneut über den Einstieg auf der Long-Seite nachdenken. Während der Datenveröffentlichung ist besondere Vorsicht wegen möglicher schneller Kursausschläge geboten.

Unterstützung: 2.400–2.430, 2.380, 2.355
Widerstand: 2.480–2.500, 2.520–2.550

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