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SK Hynix dämpft Erwartungen: Zusammenarbeit mit Intel in den USA „noch nicht entschieden“, Intel-Aktie begrenzt Kursgewinne vor Börseneröffnung

SK Hynix dämpft Erwartungen: Zusammenarbeit mit Intel in den USA „noch nicht entschieden“, Intel-Aktie begrenzt Kursgewinne vor Börseneröffnung

华尔街见闻华尔街见闻2026/09/16 12:21
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Der vorbörsliche Kursanstieg von Intel verringerte sich auf etwa 3 %. SK Hynix erklärte, dass es derzeit keine Entscheidung darüber gebe, mit bestimmten in den Berichten genannten Unternehmen zusammenzuarbeiten oder Speicherchips in den USA zu produzieren. Zuvor hatte Reuters berichtet, dass SK Hynix Gespräche darüber führt, Speicherchips im Intel-Werk in Ohio herzustellen, wobei das konkrete Kooperationsmodell noch ausgelotet wird. Analysten weisen darauf hin, dass die im Vergleich zu den USA höheren Arbeits- und Baukosten auch die Wirtschaftlichkeit der Zusammenarbeit beeinflussen könnten.

Die Nachricht über eine Kooperation zwischen SK Hynix und Intel zur Herstellung von Speicherchips in den USA hat gerade erst die Marktstimmung belebt, doch eine anschließende Stellungnahme von SK Hynix bringt neue Unsicherheiten in diese potenzielle Zusammenarbeit.

Am 16. September erklärte SK Hynix: „Wir möchten klarstellen, dass derzeit keinerlei Entscheidung bezüglich einer Kooperation mit den in den Berichten genannten Unternehmen oder zur Produktion von Speicherchips in den USA getroffen wurde. SK Hynix prüft verschiedene Optionen, um seine globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, hat jedoch noch keine konkreten Pläne oder Vereinbarungen festgelegt.“ Das Unternehmen fügte hinzu, dass in Bezug auf die in den Berichten genannten zwei Kooperationsszenarien bisher keine Entscheidung getroffen wurde.

Wie Reuters am selben Tag zuvor berichtete, haben drei mit der Angelegenheit vertraute Personen mitgeteilt, dass der koreanische Halbleitergigant SK Hynix mit Intel Gespräche über eine Zusammenarbeit führe, mit dem Ziel, erstmals Speicherchips in den USA zu produzieren. Der Verhandlungsfokus liegt laut Bericht auf Intels Chipfabrik im US-Bundesstaat Ohio.

Nach Bekanntwerden der Nachricht stieg der Kurs von Intel vorbörslich in den USA zeitweise um fast 6%. Nachdem SK Hynix das Statement veröffentlicht hatte, reduzierte sich der Kursanstieg vorbörslich auf etwa 3%.SK Hynix dämpft Erwartungen: Zusammenarbeit mit Intel in den USA „noch nicht entschieden“, Intel-Aktie begrenzt Kursgewinne vor Börseneröffnung image 0

Kooperationsmodell noch offen, US-Produktionskosten könnten Schlüsselfaktor sein

Laut einem früheren Artikel von Wallstreet News werden derzeit zwei Hauptansätze diskutiert: Zum einen könnte SK Hynix einen Teil der Produktionskapazitäten von Intels Werk in Ohio anmieten und dort Speicherchips herstellen; zum anderen könnte SK Hynix gemeinsam mit Intel und führenden Cloud-Computing-Unternehmen ein Joint Venture gründen, in dem sich die Cloud-Anbieter durch die Kooperation stabile Speicherchip-Lieferungen sichern.

Frühere Berichte beschrieben die Verhandlungen als „explorativ“ und betonten, dass noch keine endgültige Lösung gefunden sei und SK Hynix auch andere Kooperationsmodelle erwäge. Reuters berichtet, dass derzeit unklar ist, welche Art von Speicherchips SK Hynix im Falle einer Einigung eigentlich in Ohio herstellen würde. Die Produktpalette umfasst unter anderem DRAM, NAND-Flash-Speicher für Server, PCs und Smartphones sowie High Bandwidth Memory (HBM) für AI-Prozessoren.

Kommt es zur Kooperation, könnte SK Hynix dem Intel-Projekt in Ohio neue Kapazitätsauslastung und geschäftliche Möglichkeiten eröffnen. Intel hatte 2022 angekündigt, bis zu 100 Milliarden US-Dollar in den Bau eines großen Chipfertigungszentrums in der Region zu investieren, doch das Projekt verzögert sich mittlerweile deutlich. Die Fertigstellung der beiden Werke ist nun für 2030 beziehungsweise 2031 vorgesehen.

Für SK Hynix wäre ein Ausbau der Produktion in den USA eine Möglichkeit, große Kunden wie AI-Rechenzentren näher zu bedienen. Die Investitionen in AI und Rechenzentren steigen weiterhin, und Cloud-Computing-Unternehmen suchen nach stabileren Lieferwegen für Speicherchips – das schafft eine solide Nachfragebasis für die potenzielle Kooperation.

Doch die Produktionskosten für Halbleiter liegen in den USA deutlich über denen in Korea. Laut Insidern, auf die sich die Berichte berufen, sind Arbeits- und Baukosten in den USA erheblich höher, während ein Großteil der Halbleiter-Lieferkette weiterhin in Asien konzentriert ist, was die Gesamtproduktionskosten in den USA in die Höhe treibt.

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