Rückkehr nach Venezuela! ExxonMobil (XOM.US) plant Vorabvereinbarung und zielt auf riesige Ölreserven von 50 Milliarden Barrel ab
ExxonMobil plant, noch in diesem Monat mit dem staatlichen venezolanischen Ölkonzern PDVSA ein Memorandum of Understanding zu unterzeichnen, um mögliche Investitionen in Ölfelder mit insgesamt 50 Milliarden Barrel zu prüfen.
Laut Informationen von Insiderquellen steht ExxonMobil (XOM.US) kurz davor, eine Vorvereinbarung zu unterzeichnen, um Investitionen in mehrere Ölfelder in Venezuela zu sondieren. Dies würde bedeuten, dass das Unternehmen fast zwanzig Jahre nach seinem Rückzug nach Venezuela zurückkehrt.
ExxonMobil könnte bereits diesen Monat ein Memorandum of Understanding mit der staatlichen venezolanischen Ölgesellschaft PDVSA unterzeichnen, um eine Investitionsvereinbarung zu prüfen, die mehrere erschlossene und unerschlossene Ölfelder umfasst. Insgesamt enthalten diese Felder 50 Milliarden Barrel Öl.
Berichten zufolge hat das Unternehmen Interesse daran, die Kontrolle über zwei riesige Ölfelder im Orinoco Belt – Petrovictoria und Petromonagas – zurückzugewinnen, die Mitte der 2000er Jahre verstaatlicht wurden. Zudem will ExxonMobil Beteiligungen an zwei weiteren Ölfeldern in der nahegelegenen Region Carabobo erwerben.
Venezuela gibt an, über Ölreserven von etwa 300 Milliarden Barrel zu verfügen, was das Land weltweit an die Spitze stellen würde.
Der Konkurrent von ExxonMobil, Chevron, hat Anfang dieses Monats eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach er über seine lokalen Joint Ventures in fünf Jahren 7 Milliarden US-Dollar in Venezuela investieren wird, mit dem Ziel, die Produktion auf 600.000 Barrel pro Tag zu verdoppeln. Continental Resources von Harold Hamm hat am Mittwoch ebenfalls eine Vorvereinbarung zur Erschließung eines unerschlossenen Ölfeldes im Bundesstaat Anzoátegui unterzeichnet.
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