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Bitcoin-Nachrichten heute: Bitcoin-Bären bereiten sich auf den Showdown zum Ablauf von Optionen im Wert von 11,6 Milliarden US-Dollar vor

Bitcoin-Nachrichten heute: Bitcoin-Bären bereiten sich auf den Showdown zum Ablauf von Optionen im Wert von 11,6 Milliarden US-Dollar vor

ainvest2025/08/28 07:26
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Von:Coin World

- Deribit’s BTC/ETH-Optionen im Wert von 14,6 Milliarden Dollar laufen am 29. August 2025 aus. Dabei gibt es Bitcoin-Puts im Wert von 11,6 Milliarden Dollar nahe 110.000 Dollar und Ethereum-Optionen im Wert von 3,03 Milliarden Dollar mit ausgeglichenen Call-/Put-Positionen. - Hohe Volatilität führt zu Liquidationen in Höhe von 900 Millionen Dollar, während Signale der Fed und die „max pain“-Theorie (BTC bei 116.000 Dollar, ETH bei 3.800 Dollar) vor dem Settlement zusätzliche Unsicherheit bringen. - Trader nutzen Absicherungsstrategien angesichts bärischer BTC Put-Call-Verhältnisse und neutraler ETH-Positionierungen; das Ergebnis wird durch die Aktivitäten von Walen und Institutionen in den letzten Stunden beeinflusst.

Bitcoin- und Ethereum-Optionen im Wert von 11.62 Milliarden USD bzw. 3.03 Milliarden USD laufen am Freitag, den 29. August 2025, auf Deribit, der weltweit größten Krypto-Optionsbörse, aus. Dies entspricht einem gesamten Nominalwert von 14.65 Milliarden USD für beide Kryptowährungen und markiert einen der größten Optionsverfälle des Jahres. Das Open Interest bei Bitcoin ist stark auf Put-Optionen ausgerichtet, wobei 48.961 Kontrakte auf Ausübungspreise zwischen 108.000 und 112.000 USD konzentriert sind – Niveaus, die nahe am aktuellen Marktpreis von etwa 110.000 USD liegen. Call-Optionen hingegen sind auf höhere Ausübungspreise verteilt, was auf eine Mischung aus vorsichtiger Baisse und anhaltenden bullischen Erwartungen für eine mögliche Erholung hindeutet [1].

Bei Ethereum ist das Open Interest ausgewogener, mit 393.534 Call-Kontrakten und 291.128 Put-Kontrakten, was einem Nominalwert von 3.03 Milliarden USD entspricht. Die Ausübungspreise für Calls konzentrieren sich auf 3.800, 4.000 und 5.000 USD, während Puts am aktivsten bei 4.000, 3.700 und 2.200 USD sind. Diese Verteilung deutet auf eine relativ neutrale Stimmung unter den Händlern hin, mit weniger Anzeichen für aggressives Hedging im Vergleich zu Bitcoin [1]. Deribit stellte fest, dass der Verfall bei Bitcoin eine klare Nachfrage nach Abwärtsabsicherung widerspiegelt, während die Positionierung bei Ethereum zwischen bullischen und bärischen Händlern ausgeglichener erscheint [2].

Das Verfallsereignis hat weitreichende Auswirkungen auf den Markt, da es im Kontext erhöhter Volatilität stattfindet. In der vergangenen Woche wurden etwa 900 Millionen USD an gehebelten Positionen liquidiert, davon 320 Millionen USD in ETH und 277 Millionen USD in BTC. Dies geschah, als der breitere Markt bei beiden Assets Rückgänge von über 1,5 % verzeichnete, was mit Bewegungen im S&P 500 Index übereinstimmt [1]. Darüber hinaus folgt der Verfall auf Signale von Federal Reserve Chair Jerome Powell beim Jackson Hole Symposium, die eine mögliche Zinssenkung im September andeuteten, jedoch ohne klare Zusage [1]. Diese makroökonomischen Signale könnten das Verhalten der Händler rund um den Verfall beeinflussen und die kurzfristige Stimmung für den September prägen.

Marktteilnehmer beobachten auch genau die „Max Pain“-Theorie, die besagt, dass sich die Preise tendenziell auf jene Ausübungspreise zubewegen, bei denen die meisten Optionen wertlos verfallen. Für diesen Verfall werden die Max-Pain-Niveaus für Bitcoin und Ethereum auf 116.000 USD bzw. 3.800 USD geschätzt [3]. Obwohl die Theorie umstritten ist und nie abschließend bewiesen wurde, ist sie unter Händlern während Verfallsperioden zu einem häufig zitierten Rahmen geworden. Das Potenzial, dass sich die Preise diesen Niveaus annähern, sorgt für zusätzliche Unsicherheit, insbesondere für Händler mit großen Positionen.

Händler und Market Maker bereiten sich auf mögliche Volatilität vor, einschließlich der Möglichkeit scharfer Liquidationen oder Short Squeezes. Das hohe Open Interest könnte zu starken Preisschwankungen führen, insbesondere wenn sich der Markt von den Max-Pain-Niveaus entfernt. Daten von Deribit zeigen, dass das Put-Call-Verhältnis bei Bitcoin bärisch ist, während es bei Ethereum neutral bis bullisch ist, was auf unterschiedliche Risikoprofile der beiden Assets hindeutet. Strategien wie Short Strangles und Gamma-Scalping könnten eingesetzt werden, um sich gegen diese Risiken abzusichern. Das Ergebnis des Verfalls wird nicht nur von den Marktgrundlagen, sondern auch von der Positionierung von Walen und institutionellen Investoren in den letzten Stunden vor der Abrechnung abhängen [3].

Quelle:

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