Top-Favorit für den Vorsitz der Federal Reserve, Waller: Ethereum und Stablecoins sind der nächste Schritt in der Entwicklung von Zahlungen, Institutionen sollten sie übernehmen
Der aussichtsreiche Kandidat für den nächsten Vorsitz der US-Notenbank, Waller, hat öffentlich seine optimistische Haltung gegenüber digitalen Vermögenswerten, insbesondere Ethereum und Stablecoins, zum Ausdruck gebracht und fordert Finanzinstitute dazu auf, Kryptowährungen als den natürlichen nächsten Schritt in der Entwicklung von Zahlungssystemen zu akzeptieren.
Der aussichtsreiche Kandidat für den nächsten Vorsitz der US-Notenbank, Waller, hat öffentlich seine optimistische Haltung gegenüber digitalen Vermögenswerten (insbesondere Ethereum und Stablecoins) zum Ausdruck gebracht und Finanzinstitute dazu aufgefordert, Kryptowährungen als den natürlichen nächsten Schritt in der Entwicklung von Zahlungssystemen zu akzeptieren. Diese Äußerung wird vom Markt als positives Signal für eine Neubewertung von Kryptowährungen interpretiert. Klare Regulierung hat zu einem massiven Zufluss von institutionellem Kapital in den Kryptomarkt geführt. Bis zum dritten Quartal 2025 haben Ethereum-ETFs Investitionen in Höhe von 27.6 billions US-Dollar angezogen, und Unternehmens-Staking-Investitionen erreichten 10.1 billions US-Dollar.
Autor: Xu Chao
Quelle: Wallstreet Insights
Der aussichtsreiche Kandidat für den nächsten Vorsitz der US-Notenbank und Fed-Gouverneur Waller hielt eine wichtige Rede, in der er seine optimistische Haltung gegenüber digitalen Vermögenswerten (insbesondere Ethereum und Stablecoins) öffentlich zum Ausdruck brachte und den Fortschritt des GENIUS-Gesetzes als positiv bezeichnete. Externe Beobachter sehen darin eine wichtige politische Unterstützung für die institutionelle Einführung von digitalen Vermögenswerten wie Stablecoins und Ethereum.
Am vergangenen Donnerstag (Ortszeit) hielt Fed-Gouverneur Waller eine Rede auf dem Wyoming Blockchain Symposium 2025.
Waller lobte Ethereum und Stablecoins als den natürlichen nächsten Schritt in der Entwicklung von Zahlungstechnologien und erklärte, dass Smart Contracts, Tokenisierung und Distributed Ledger im täglichen Gebrauch keine Risiken bergen. Er forderte Finanzinstitute auf, Kryptowährungen als den natürlichen nächsten Schritt in der Zahlungsentwicklung zu akzeptieren.
In Bezug auf die Regulierung bezeichnete Waller das GENIUS-Gesetz als „einen guten Anfang“ und versprach, bestehende Probleme im weiteren Verlauf schrittweise zu lösen.
Wallers Position, Ethereum und Stablecoins als grundlegende Finanzinfrastruktur zu betrachten, steht im Einklang mit den im Jahr 2025 verabschiedeten Schlüsselregulierungsgesetzen. Diese Äußerung wird vom Markt als positives Signal für eine Neubewertung von Kryptowährungen interpretiert.
Das GENIUS-Gesetz verlangt von Stablecoin-Emittenten, hochwertige liquide Vermögenswerte im Verhältnis 1:1 zu halten, während das CLARITY-Gesetz einen klaren Regulierungsrahmen für digitale Güter schafft und so regulatorische Unsicherheiten für institutionelle Investoren beseitigt.
Regulatorischer Rahmen stärkt institutionelles Vertrauen
Das GENIUS-Gesetz trat im Juli 2025 in Kraft und etablierte den ersten bundesweiten Regulierungsrahmen für Stablecoins in den USA.
Das Gesetz verlangt von Stablecoin-Emittenten, hochwertige liquide Vermögenswerte wie US-Staatsanleihen und Bargeld als 1:1-Reserve zu halten und legt die Aufsichtspflichten von Bankaufsichtsbehörden wie OCC und FDIC klar fest.
Zur Unterstützung des GENIUS-Gesetzes verabschiedete das Repräsentantenhaus im Juli 2025 das CLARITY-Gesetz, das die Zuständigkeitsgrenzen zwischen SEC und CFTC weiter präzisiert.
Das Gesetz klassifiziert nicht-stabile Krypto-Assets wie Bitcoin und Ethereum als „digitale Güter“ unter der Aufsicht der CFTC und beseitigt so regulatorische Unklarheiten für Vermögensverwaltungsgesellschaften und institutionelle Investoren.
Dieser doppelte Gesetzesrahmen schafft ein günstiges Umfeld für die institutionelle Einführung und fördert das schnelle Wachstum von tokenisierten Vermögenswerten und ETFs auf Ethereum-Basis.
Regulatorische Klarheit hat direkt zu institutionellen Investitionen in Ethereum und Stablecoins geführt.
Bis zum dritten Quartal 2025 erreichte das verwaltete Vermögen von Ethereum-ETFs 27.6 billions US-Dollar, wobei die Zuflüsse die von Bitcoin-ETFs übertrafen. Der ETHA-ETF von BlackRock zog innerhalb von zehn Tagen nach seiner Einführung ein verwaltetes Vermögen von 10 billions US-Dollar an.
Auch Unternehmensgelder wurden neu in den Ethereum-Bereich allokiert: Über 64 Unternehmen investierten 10.1 billions US-Dollar in Staking und tokenisierte Real-World-Assets.
Plattformen wie BlackRocks BUIDL und Franklin Templetons Progmat nutzen die Ethereum-Infrastruktur, um dezentralen Eigentum an Vermögenswerten zu ermöglichen und traditionelle Finanzwelt mit der Programmierbarkeit der Blockchain zu verbinden.
Die technischen Upgrades von Ethereum haben die Attraktivität für institutionelle Investoren weiter erhöht. Nach den beiden Upgrades Pectra und Dencun sind die Gas-Gebühren (Transaktionsgebühren) von Ethereum um 90 % gesunken.
Der Rückgang der Gebühren hat die Kosten für den Betrieb dezentraler Finanzanwendungen (DeFi) auf Ethereum direkt gesenkt und mehr institutionelles Kapital angezogen. Der Total Value Locked (TVL) im DeFi-Bereich erreichte 223 billions US-Dollar, wobei enorme Summen in Kreditvergabe, Staking, Liquiditätspools und andere DeFi-Produkte investiert wurden.
Die dominierende Stellung von Ethereum im Stablecoin-Ökosystem ist weiter gefestigt: Stablecoins, die auf Ethereum ausgegeben und zirkuliert werden, machen 50 % des globalen Marktanteils aus.
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