US-Aktien eröffnen unverändert angesichts schwacher privater Beschäftigungsdaten
Der Dow Jones Industrial Average bewegte sich weitgehend seitwärts, während die US-Aktien am Donnerstag in den frühen Handelsstunden unverändert blieben. Die Wall Street bewertete die neuesten Arbeitsmarktdaten, die einen Rückgang des Wachstums der privaten Beschäftigung zeigten.
- Der Dow eröffnete unverändert, da der ADP-Bericht zeigte, dass die privaten Beschäftigungsverhältnisse im letzten Monat zurückgingen.
- Die Wall Street erwartet, dass die Federal Reserve diesen Monat die Zinsen senkt.
Der Leitindex S&P 500 stieg um 0,1 % und der Nasdaq Composite gewann lediglich 0,2 %, sodass die Aktien nach dem weitgehend unveränderten Schlussstand vom Mittwoch flach eröffneten.
Unterdessen drehte der Dow Jones Industrial Average kurzzeitig ins Plus, nachdem die Futures gefallen waren und die Bullen am frühen Donnerstag unter Druck setzten. Doch während der Markt die privaten Arbeitsmarktdaten für August abwog, bewegte sich der Blue-Chip-Index nahe der Nulllinie.
Auch Kryptowährungen hatten zu kämpfen, da Bitcoin (BTC) nahe $110.800 gehandelt wurde. Gold bewegte sich um $3.617 pro Unze, ein Rückgang von 0,5 %, aber Analysten von Goldman Sachs prognostizieren eine jährliche Rallye auf $4.000, falls der Kaufdruck anhält.
Andernorts fielen die Renditen, wobei die 10-jährige US-Staatsanleihe bei 4,19 % und die 30-jährige bei 4,78 % lag.
Schwacher Arbeitsmarkt
Die Aktien handelten nahe der Nulllinie, nachdem der Bericht zu den privaten Arbeitsplätzen im August nur einen Anstieg von 54.000 zeigte, verglichen mit den Schätzungen der Ökonomen von 75.000 Arbeitsplätzen.
Analysten verwiesen auf die Daten als Hinweis auf eine Überhitzung des US-Arbeitsmarktes, insbesondere da der Wert einen deutlichen Rückgang gegenüber der revidierten Zahl von 106.000 im Juli zeigte. Das Datenunternehmen ADP veröffentlichte den Bericht am Donnerstagmorgen.
„Das Jahr begann mit einem starken Beschäftigungswachstum, aber dieser Schwung wurde durch Unsicherheit stark beeinträchtigt“, sagte Nela Richardson, Chefökonomin bei ADP.
Da der ADP-Arbeitsmarktbericht eine anhaltende Schwäche des Arbeitsmarktes markiert – nach den Regierungsdaten zu den offenen Stellen im Juli, die ebenfalls auf Probleme hindeuteten – setzen Investoren verstärkt auf eine Zinssenkung der Federal Reserve in diesem Monat.
Vor der Fed-Sitzung im September zeigt das FedWatch-Tool der CME, dass die Wall Street die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der Fed auf 97,4 % erhöht hat, ein deutlicher Anstieg in den letzten Wochen.
Der Markt blickt nun gespannt auf den Arbeitsmarktbericht für August, der am Freitag veröffentlicht wird.
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