Bank of America gibt massives Kursziel für den S&P 500 im Jahr 2027 bekannt: Bericht
Bank of America (BofA) Analysten haben einen äußerst optimistischen Ausblick für Aktien in den nächsten zwei Jahren.
Der Finanzriese prognostiziert laut Axios, dass der S&P 500 bis September 2027 um mehr als 50% auf ein Hoch von 9.914 steigen wird.
BofA verweist auf historische Präzedenzfälle und stellt fest, dass die 14 Bullenmärkte im vergangenen Jahrhundert durchschnittliche Gewinne von 177% in 59 Monaten verzeichneten. Seit den Tiefstständen im Oktober 2022 haben Aktien etwa 80% zugelegt.
Sven Henrich, der Gründer des Marktanalyseunternehmens NorthmanTrader, scheint die Prognose der Bank zu kritisieren, weil sie „andeutet, dass vergangene Leistungen ein Indikator für zukünftige Ergebnisse sind“.
Der S&P 500 notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei 6.448,26.
Im vergangenen Monat sagten die von Stratege Michael Hartnett geführten Analysten von BofA voraus, dass Gold, Rohstoffe, Krypto-Assets und Schwellenmarkt-(EM)-Assets die Hauptgewinner in einem Trend von Investoren sein würden, die sich gegen einen schwächeren Dollar absichern wollen.
In einer aktuellen Umfrage stellte BofA fest, dass 91% der befragten Fondsmanager US-Aktien für überbewertet halten – der höchste Wert seit 2001.
Die Umfrage der Bank ergab außerdem, dass die Allokation der Investoren in ausländische Märkte auf das höchste Gewicht seit Februar gestiegen ist, was auf eine mögliche Stimmungsverschiebung weg von den US-Märkten hindeutet.
Hartnett warnte im August, dass die Aktienmarktrallye Gefahr laufen könnte, sich zu einer Blase zu entwickeln, insbesondere da die Umfrage der Bank zeigte, dass der Kassenbestand als Prozentsatz des Gesamtvermögens bei 3,9% lag – ein Niveau, das historisch auf einen bevorstehenden Ausverkauf hindeutet.
Generated Image: Midjourney
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Wird die Fed die Zinsen „kontinuierlich anheben“? Wird sich der „Straffungszyklus“ der späten 1980er Jahre wiederholen?
Ein Bericht von Citi weist darauf hin, dass das aktuelle makroökonomische Umfeld dem restriktiven Zyklus von 1988-1989 sehr ähnlich ist: Damals blieb die Wirtschaft widerstandsfähig, und der Inflationsdruck baute sich schrittweise auf, bevor die wirtschaftliche Aktivität nachließ und die Politik auf eine Lockerung umschwenkte. Während des restriktiven Zyklus damals erhöhte die Federal Reserve die Zinssätze 16 Mal in Folge.
Erzrivalen vereinen sich selten! Elon Musk und Sam Altman unterstützen Dario Amodeis Aufruf zur globalen Verlangsamung von KI
Anthropic Amodei ruft zu einer weltweiten Verlangsamung von KI auf, und die Rivalen Musk sowie Altman treten überraschend gemeinsam öffentlich für diese Initiative ein. Die drei großen Akteure stimmen darin überein, Dritten „Mitarbeiter-Level“-Bewertungsrechte zu gewähren und eine koordinierte Drosselung umzusetzen; Altman kündigte darüber hinaus direkt an, dass OpenAI dieses Jahr keinen Börsengang anstrebt. Der wütende Rücktritt eines Forschers und das kollektive Ausbrechen unkontrollierbarer KIs entfachten die lang angestaute Panik in der Branche.
Die jüngste Einschätzung von Goldman Sachs: Steigende Zinssätze ≠ Rückgang der US-Aktien, Gewinnwachstum ist der Schlüssel zum Bullenmarkt.
Goldman Sachs ist der Ansicht, dass hohe Zinssätze Gegenwind für den Aktienmarkt darstellen, aber keinen Bullenmarkt beenden. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe ist auf 5,3% gestiegen, aber historische Daten zeigen, dass die durchschnittliche Rendite der US-Aktien 12 Monate nach einer Zinserhöhung +9% beträgt. Die Bilanzen der Unternehmen sind auf dem stärksten Stand seit 20 Jahren, Investitionen in KI und eine Welle von Übernahmen treiben die Gewinnerwartungen weiterhin an. Es wird erwartet, dass der Gewinn pro Aktie im S&P 500 im Jahr 2026 340 US-Dollar erreichen wird, ein Wachstum von 24% gegenüber dem Vorjahr.
Die Wall Street fügt Lululemon (LULU.US) einen weiteren Short hinzu! Nachdem der Aktienkurs seit dem Höchststand um 81% eingebrochen ist, warnt BMO vor weiteren schwierigen Zeiten.
BMO Capital Markets ist der Ansicht, dass die Rückkehr von Lululemon in die Gewinnzone weder ein schneller noch ein leichter Prozess sein wird. Das Unternehmen für Sportbekleidung überlässt den Wettbewerbern zunehmend Marktanteile, und der Rückgang der Verkaufszahlen verschärft sich weiterhin.

