Bitcoin- und Ethereum-ETFs verlieren fast 400 Millionen Dollar, aber das institutionelle Interesse bleibt weiterhin aktiv
Spot Bitcoin und Ethereum ETFs verzeichneten am 4. September erhebliche Abflüsse von fast 400 Millionen US-Dollar und setzten damit die Woche mit uneinheitlicher Performance dieser Anlageklasse fort.
Laut Daten von SoSoValue kehrten Bitcoin ETFs einen zweitägigen Zufluss-Trend um und schlossen mit Nettoabflüssen in Höhe von 227 Millionen US-Dollar.
Der Rückzug der Investoren war besonders bei den Flaggschiff-Produkten deutlich: Fidelitys FBTC verzeichnete Rücknahmen in Höhe von 117,45 Millionen US-Dollar, Ark Invests ARKB verlor 125,49 Millionen US-Dollar und Bitwises BITB musste Abflüsse von 66,37 Millionen US-Dollar hinnehmen.
Im Gegensatz dazu war BlackRocks IBIT der einzige Lichtblick und zog Zuflüsse von 134,71 Millionen US-Dollar an, wobei diese jedoch durch Verluste an anderer Stelle übertroffen wurden.
Institutionelles Interesse an Ethereum ETFs
Auch auf Seiten der neun Ethereum ETFs waren die Verluste deutlich.
Die auf ETH fokussierten ETFs verzeichneten Abflüsse von 166,38 Millionen US-Dollar und damit den vierten Tag in Folge mit Rücknahmen. BlackRocks ETHA verzeichnete an diesem Tag Abflüsse von 149,81 Millionen US-Dollar, während Fidelitys FETH eine noch größere Rücknahme von 216,68 Millionen US-Dollar verarbeitete.
Weitere Rückgänge gab es bei Bitwises ETHW (45,66 Millionen US-Dollar), VanEcks ETHV (17,22 Millionen US-Dollar) und Grayscales Flaggschiff ETHE (26,44 Millionen US-Dollar).
Unterdessen verlor Grayscales Mini-ETH-Fonds 6,44 Millionen US-Dollar, während Invescos QETH und Franklins EZET geringere Verluste von 2,13 Millionen US-Dollar bzw. 1,62 Millionen US-Dollar verzeichneten.
Daten von Glassnode zeigen, dass die institutionelle Beteiligung an den Ethereum-Märkten trotz des Abschwungs aktiv bleibt. Laut dem Unternehmen spiegelt das steigende Open Interest an der CME mehr als die Hälfte aller ETH ETF-Zuflüsse wider.
Dieser Trend deutet darauf hin, dass traditionelle Finanzinstitute nicht ausschließlich auf Preisaussetzung aus sind. Stattdessen scheinen sie direkte Richtungswetten mit Arbitragestrategien zu kombinieren, während ETH unter seinen jüngsten lokalen Höchstständen gehandelt wird.
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