Solana richtet sich mit dem Alpenglow-Upgrade und 100.000 TPS an Institutionen
- Alpenglow-Update verkürzt die Abschlusszeit
- Solana erreicht über 100.000 TPS in Tests
- Kostensenkung fördert die Dezentralisierung des Netzwerks
Solanas (SOL) neues Alpenglow-Upgrade wird als bahnbrechend für die Performance und Attraktivität für große Institutionen angepriesen. Der Vorschlag hat bereits nahezu einstimmige Unterstützung von den Validatoren erhalten und zielt darauf ab, die Blockabschlusszeiten drastisch zu verkürzen – von 12,8 Sekunden auf nur 150 Millisekunden.
Dieser Sprung in der Geschwindigkeit hebt das Netzwerk auf ein neues Effizienzniveau. In jüngsten Tests übertraf Solana 100.000 Transaktionen pro Sekunde (TPS) und durchbrach damit das bisherige theoretische Limit von 65 TPS. Diese Zahl positioniert die Blockchain bereits vor traditionellen Systemen wie Visa und weit vor Ethereum, das zwischen 15 und 45 TPS verarbeitet.
Der Community-Governance-Prozess für SIMD-0326: Alpenglow ist abgeschlossen. Der Vorschlag wurde angenommen:
98,27% stimmten mit Ja
1,05% stimmten mit Nein
0,69% enthielten sich
52% des Stakes haben abgestimmt— Solana Status (@SolanaStatus) 2. September 2025
Neben den Leistungssteigerungen bringt Alpenglow eine strukturelle Änderung des wirtschaftlichen Modells für Validatoren mit sich. Die neue feste Gebühr von 1,6 SOL pro Epoche ersetzt die bisherigen variablen On-Chain-Abstimmungskosten, die sich auf etwa 60 US-Dollar pro Jahr beliefen. Die über 98%ige Reduzierung der Betriebskosten dürfte den Eintritt neuer Validatoren fördern und so zu mehr Dezentralisierung und Sicherheit beitragen.
Das Update integriert außerdem das „20+20“-Fehlertoleranzmodell, das das Netzwerk auch dann aktiv hält, wenn 20% des Netzwerks böswillig sind und weitere 20% offline sind. Diese robuste Architektur ist darauf ausgelegt, Institutionen anzuziehen, die eine stabile und zuverlässige Infrastruktur benötigen.
Aus strategischer Sicht hat Solana in den tokenisierten Finanzmarkt investiert und wird bereits in Analysen und institutionellen Dokumenten erwähnt, einschließlich technischer Notizen des Weißen Hauses selbst. Spekulationen über Solana ETFs nehmen ebenfalls zu, was die Marktstimmung hebt und den Vermögenswert als potenziellen direkten Konkurrenten zu Ethereum stärkt.
Der öffentliche Testnet-Start ist für Dezember 2025 während des Solana Breakpoint geplant, der Mainnet-Start wird im ersten Quartal 2026 erwartet. Bis dahin könnte die Kombination aus Netzwerkgschwindigkeit, niedrigen Betriebskosten und einer möglichen ETF-Zulassung Solana als Blockchain auf institutionellem Niveau festigen – mit einer Performance, die mit Systemen wie Nasdaq vergleichbar ist.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Alle Augen sind auf Washington gerichtet: Kommt nächste Woche die „Superwoche der Zentralbanken“ mit einer Zinserhöhungswelle der G7?
Angesichts steigender Inflation, geopolitischer Konflikte und Ölpreisen über 100 erlebt die G7-Zentralbanken eine entscheidende Zinsentscheidungswoche. Angetrieben durch eine über den Erwartungen liegende Kerninflation wird von der Federal Reserve die erste Zinserhöhung seit drei Jahren erwartet; die Bank of Japan dürfte die Zinsen auf 1,25 % anheben, den höchsten Stand seit 30 Jahren; auch die hawkische Haltung der Zentralbanken Großbritanniens, Europas und Kanadas wird gleichzeitig verstärkt. Die globale Geldpolitik steht vor einem bedeutenden kollektiven Wendepunkt hin zu einer restriktiveren Ausrichtung.
Wird die Fed die Zinsen „kontinuierlich anheben“? Wird sich der „Straffungszyklus“ der späten 1980er Jahre wiederholen?
Ein Bericht von Citi weist darauf hin, dass das aktuelle makroökonomische Umfeld dem restriktiven Zyklus von 1988-1989 sehr ähnlich ist: Damals blieb die Wirtschaft widerstandsfähig, und der Inflationsdruck baute sich schrittweise auf, bevor die wirtschaftliche Aktivität nachließ und die Politik auf eine Lockerung umschwenkte. Während des restriktiven Zyklus damals erhöhte die Federal Reserve die Zinssätze 16 Mal in Folge.
Erzrivalen vereinen sich selten! Elon Musk und Sam Altman unterstützen Dario Amodeis Aufruf zur globalen Verlangsamung von KI
Anthropic Amodei ruft zu einer weltweiten Verlangsamung von KI auf, und die Rivalen Musk sowie Altman treten überraschend gemeinsam öffentlich für diese Initiative ein. Die drei großen Akteure stimmen darin überein, Dritten „Mitarbeiter-Level“-Bewertungsrechte zu gewähren und eine koordinierte Drosselung umzusetzen; Altman kündigte darüber hinaus direkt an, dass OpenAI dieses Jahr keinen Börsengang anstrebt. Der wütende Rücktritt eines Forschers und das kollektive Ausbrechen unkontrollierbarer KIs entfachten die lang angestaute Panik in der Branche.
Die jüngste Einschätzung von Goldman Sachs: Steigende Zinssätze ≠ Rückgang der US-Aktien, Gewinnwachstum ist der Schlüssel zum Bullenmarkt.
Goldman Sachs ist der Ansicht, dass hohe Zinssätze Gegenwind für den Aktienmarkt darstellen, aber keinen Bullenmarkt beenden. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe ist auf 5,3% gestiegen, aber historische Daten zeigen, dass die durchschnittliche Rendite der US-Aktien 12 Monate nach einer Zinserhöhung +9% beträgt. Die Bilanzen der Unternehmen sind auf dem stärksten Stand seit 20 Jahren, Investitionen in KI und eine Welle von Übernahmen treiben die Gewinnerwartungen weiterhin an. Es wird erwartet, dass der Gewinn pro Aktie im S&P 500 im Jahr 2026 340 US-Dollar erreichen wird, ein Wachstum von 24% gegenüber dem Vorjahr.
