Polymarket ermöglicht jetzt sofortige Bitcoin-Wetten mit Chainlink-Upgrade
Polymarket hat eine neue Integration mit Chainlink gestartet, die laut einer am 12. September mit CryptoSlate geteilten Erklärung die Preisgestaltung und Abwicklung seiner Prognosemärkte verbessert.
Die Einführung verbindet Chainlinks Orakel-Infrastruktur mit Polymarkets Plattform auf dem Polygon-Mainnet und bietet Händlern Zugang zu schnelleren, manipulationssicheren Datenfeeds und automatisierten Abwicklungstools.
Das System kombiniert Chainlink Data Streams, die marktnahe Preise mit geringer Latenz und Zeitstempel liefern, mit Chainlink Automation, das die On-Chain-Abwicklung zu vorher festgelegten Zeitpunkten ausführt.
Zusammen beseitigen diese beiden Funktionen Verzögerungen bei der Überprüfung von Marktergebnissen und verringern die Möglichkeit von Streitigkeiten.
Für Nutzer bedeutet dies, dass preisbasierte Märkte, wie Prognosen zu Bitcoin oder Ethereum, nahezu sofort geschlossen und abgewickelt werden können, sobald die Bedingungen erfüllt sind.
Chainlink-Mitbegründer Sergey Nazarov sagte, die Integration verwandle spekulative Vorhersagen in „zuverlässige, Echtzeit-Signale, denen die Welt vertrauen kann“ und betonte das Bestreben, Märkte auf überprüfbare kryptografische Wahrheiten statt auf subjektive Entscheidungen zu stützen.
Bewältigung von Governance-Herausforderungen
Der Wechsel zum Orakel-Framework von Chainlink erfolgt zu einer Zeit, in der Polymarket zunehmender Kritik an seiner Governance ausgesetzt ist.
Polymarket wurde für seine Abhängigkeit vom optimistischen Orakel von UMA kritisiert, bei dem Nutzer Ergebnisse durch das Hinterlegen von Bonds anfechten können. Obwohl dieses Modell als Kontrollmechanismus gedacht ist, wurde ihm vorgeworfen, Märkte für Manipulationen durch größere Anteilseigner zu öffnen.
Frühere Kontroversen, darunter Streitigkeiten über einen Trump-bezogenen Markt, zeigten, wie leicht Entscheidungen rückgängig gemacht werden konnten. Solche Vorfälle warfen Fragen zur Fairness und Transparenz auf und verstärkten die Forderungen nach einem objektiveren Abwicklungsprozess.
Durch die Einführung des deterministischen Orakel-Netzwerks von Chainlink will Polymarket diese Bedenken mit kryptografischen Garantien statt mit gemeinschaftlicher Schlichtung adressieren.
In Zukunft könnte die Partnerschaft über reine Preisprognosen hinausgehen. Polymarket und Chainlink untersuchen, wie dieselbe Infrastruktur auf Märkte angewendet werden kann, bei denen die Ergebnisse weniger eindeutig sind und traditionell durch soziale Abstimmung entschieden wurden.
Wenn dies gelingt, könnte dieser Wandel das Risiko von Voreingenommenheit verringern und Prognosemärkte zu glaubwürdigeren Instrumenten für die Einschätzung der realen Stimmung weiterentwickeln.
Der Beitrag „Polymarket just made Bitcoin bets settle instantly with Chainlink upgrade“ erschien zuerst auf CryptoSlate.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Das Brustkrebsmedikament Etcamah von AstraZeneca (AZN.US) scheitert in der Phase-III-Studie und könnte Umsätze in Milliardenhöhe beeinträchtigen.
John Murphy, Analyst bei Bloomberg Intelligence, erklärte, dass das Scheitern von AstraZenecas Brustkrebsmedikamenten-Test die Umsätze für das Jahr 2035 um 2,6 bis 3,8 Milliarden US-Dollar verringern könnte.

Während die KI-Kontroverse eskaliert, kaufen Hedgefonds Technologieaktien so schnell wie seit 15 Monaten nicht mehr.
Hedgefonds haben in den letzten 11 Handelstagen an 10 Tagen US-TMT-Aktien netto gekauft und bauen ihre Long-Positionen in Technologie mit der schnellsten Geschwindigkeit seit 15 Monaten wieder auf. Allerdings trifft ein KI-Politik-Sturm zu einem „denkbar schlechtesten Zeitpunkt“ ein: Die Appelle der KI-Giganten zur Verlangsamung der Entwicklung wurden abgelehnt, regulatorische Unsicherheiten treffen direkt Softbank und andere asiatische Technologiewerte hart. Während die Bullen ausgelassen feiern und eine Super-Zentralbankwoche bevorsteht, steht der Technologiesektor vor einer bedeutenden Herausforderung.
Apple Vorbestellungen im Blick: Schwache Auslandssignale bei der Nachfrage nach der iPhone 18 Pro Serie, Duo Bewertung positiv, aber Hardware bleibt zurück
Laut einer Umfrage von Jefferies hat sich die Lieferzeit nach dem Verkaufsstart des iPhone 18 Pro in den vier großen Märkten USA, Großbritannien, Deutschland und Japan im Vergleich zum Vorjahr um 5 bis 11 Tage verkürzt; in den USA ist sogar keine Wartezeit mehr erforderlich. Bei gleichbleibender Produktionskapazität ist dies ein klares Anzeichen für eine nachlassende Nachfrage. Während sich der Markt in China und Hongkong entgegen dem Trend behauptet, bestehen weiterhin Verdachtsmomente auf spekulatives Horten. Das neue Foldable-Modell Duo erhält positives Feedback für seine Software-Erfahrung, bietet jedoch bei einem hohen Preis von 2.000 US-Dollar lediglich ein 254-Gramm-Gerät mit Dual-Kamera – hardwareseitig ist es den Android-Konkurrenten deutlich unterlegen. Jefferies bleibt bei seiner Einschätzung "Underperform" und sieht ein Kurspotenzial von 21 % unter dem aktuellen Preis.
UBS Gesundheits- und Sozialleistungen-Umfrage: Elevance Health (ELV.US) führt, US-Arbeitgeber bereiten sich auf steigende Gesundheitskosten vor
In der jährlichen Umfrage von UBS unter Institutionen zur Verwaltung von Mitarbeiterleistungen wurde Elevance Health (ELV.US) zur am höchsten bewerteten US-amerikanischen Krankenversicherungsgesellschaft.

