Arthur Hayes: Fed-Politikwechsel könnte Bitcoin auf 1 Million Dollar katapultieren
Arthur Hayes prognostiziert einen Bitcoin-Preis von 1 Million Dollar, basierend auf einer möglichen Politikänderung der Federal Reserve hin zur Steuerung der Zinskurve. Er argumentiert, dass dies den Dollar abwerten und Kapital in alternative Anlagen treiben würde.
Arthur Hayes, Mitbegründer von BitMEX, hat die Debatte über einen Bitcoin-Preis in siebenstelliger Höhe neu entfacht und präsentiert einen neuen bullischen Ausblick für die Kryptowährung.
Seine Prognose basiert auf einer seiner Ansicht nach bevorstehenden Änderung der Politik der Federal Reserve.
Powells Haltung vs. die potenzielle neue Ära
In einem aktuellen Beitrag auf seinem X (ehemals Twitter) Account verwies Hayes auf Kommentare von Stephen Miran, einem kürzlich nominierten Mitglied des Board of Governors der Fed. Die Kommentare wurden während seiner Anhörung im Kongress gemacht. Berichten zufolge erwähnte Miran, dass „moderate langfristige Zinssätze“ zu den neuen Aufgaben der Fed gehören würden.
Hayes interpretiert dies als ein starkes Signal dafür, dass die Fed auf eine Politik der Yield Curve Control (YCC) zusteuert.
Mit dem nun bestätigten Fed-Vorstandsmitglied Miran bereitet der Mainstream die Welt auf das „dritte Mandat“ der Fed vor, das im Wesentlichen die Kontrolle der Zinsstrukturkurve bedeutet. LFG!YCC -> $BTC = $1m
— Arthur Hayes (@CryptoHayes) 16. September 2025
Der derzeitige Fed-Vorsitzende Jerome Powell steht hinsichtlich der Geldpolitik im Widerspruch zur Trump-Regierung. Stattdessen konzentriert er sich stärker auf die anderen Mandate der Fed, nämlich maximale Beschäftigung und stabile Preise, anstatt auf langfristige Zinssätze.
Powells Amtszeit läuft jedoch im Mai nächsten Jahres aus, und Hayes glaubt, dass dies der Fed die Möglichkeit eröffnen würde, eine aggressive Kontrolle der langfristigen Zinssätze einzuführen, falls eine pro-Trump-Person zum nächsten Vorsitzenden ernannt wird. Er argumentiert, dass bei Einführung der YCC durch die Fed die realen Zinssätze wahrscheinlich negativ werden würden.
Dieses Szenario würde zu einem Wertverlust des Dollars führen und Kapitalströme in alternative Anlagen auslösen. In diesem Umfeld prognostiziert Hayes, dass Bitcoin aufgrund der sinkenden Kaufkraft des Dollars auf 1 Million Dollar steigen könnte.
Eine bullische Wette auf die Trump-Ära
Hayes’ Beobachtungen werden durch jüngste öffentliche Äußerungen von Beamten der Trump-Regierung gestützt, die wiederholt die Notwendigkeit betont haben, „moderate langfristige Zinssätze“ zu gewährleisten.
Treasury Secretary Scott Bessent bezeichnete dies auch explizit in einem Meinungsbeitrag vom 5. September im Wall Street Journal, in dem er die Fed dafür kritisierte, ihr gesetzliches Mandat zur Aufrechterhaltung moderater langfristiger Zinssätze zu vernachlässigen.
Arthur Hayes ist zuversichtlich, dass der Kryptowährungsmarkt unter einer Trump-Regierung erheblich wachsen könnte. In einem Beitrag im August prognostizierte er, dass der aktuelle Krypto-Bullenmarkt bis 2026 andauern könnte.
Er analysierte insbesondere die Wahrscheinlichkeit, dass eine Trump-Regierung Mitte 2026 Konjunkturmaßnahmen einleiten würde – eine Politik, von der er glaubt, dass sie eine Marktrallye unterstützen könnte.
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