Spot-Gold steigt über 3.740 $/oz
Wichtige Erkenntnisse
- Gold erreichte ein neues Allzeithoch von über 3.740 $ pro Unze und verzeichnete damit starke Zuwächse von über 40 % seit Jahresbeginn.
- Analystenprognosen von Goldman Sachs und UBS erwarten, dass Gold bis Ende 2025 oder 2026 möglicherweise auf 4.000 $ pro Unze steigen könnte.
Der Spotpreis für Gold stieg heute über 3.740 $ pro Unze und markierte damit ein neues Allzeithoch für das Edelmetall, das aufgrund seiner Seltenheit und seiner Verwendung in Investitionen, Schmuck und Technologie geschätzt wird.
Dieser Durchbruch stellt einen weiteren Meilenstein in der bemerkenswerten Performance von Gold im Jahr 2025 dar, wobei das Metall seit Jahresbeginn Zuwächse von über 40 % verzeichnete. Käufe durch Zentralbanken und die Nachfrage von Investoren nach sicheren Anlagen haben die anhaltende Rallye befeuert.
Analysten von Goldman Sachs und UBS haben prognostiziert, dass Gold bis Ende 2025 oder bis 2026 3.800 bis 4.000 $ pro Unze erreichen könnte, was die anhaltend optimistische Stimmung angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten widerspiegelt.
Der aktuelle Preisanstieg unterstreicht die Rolle von Gold als Absicherung gegen Währungsabwertung, wobei steigende Preise häufig mit geopolitischen Spannungen, Inflationssorgen und einer Schwächung des US-Dollars korrelieren.
Zentralbanken, darunter auch jene in China, haben ihre Goldreserven in den letzten Jahren erheblich erhöht und damit zu einer anhaltenden Nachfrage beigetragen, die weit über den historischen Durchschnitt hinausgeht.
Der Anstieg von Gold über 3.740 $ übertrifft frühere Höchststände wie die 2.000 $-Marke pro Unze, die während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 durchbrochen wurde, und unterstreicht die Performance des Metalls in Zeiten globaler Instabilität.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Alle Augen sind auf Washington gerichtet: Kommt nächste Woche die „Superwoche der Zentralbanken“ mit einer Zinserhöhungswelle der G7?
Angesichts steigender Inflation, geopolitischer Konflikte und Ölpreisen über 100 erlebt die G7-Zentralbanken eine entscheidende Zinsentscheidungswoche. Angetrieben durch eine über den Erwartungen liegende Kerninflation wird von der Federal Reserve die erste Zinserhöhung seit drei Jahren erwartet; die Bank of Japan dürfte die Zinsen auf 1,25 % anheben, den höchsten Stand seit 30 Jahren; auch die hawkische Haltung der Zentralbanken Großbritanniens, Europas und Kanadas wird gleichzeitig verstärkt. Die globale Geldpolitik steht vor einem bedeutenden kollektiven Wendepunkt hin zu einer restriktiveren Ausrichtung.
Wird die Fed die Zinsen „kontinuierlich anheben“? Wird sich der „Straffungszyklus“ der späten 1980er Jahre wiederholen?
Ein Bericht von Citi weist darauf hin, dass das aktuelle makroökonomische Umfeld dem restriktiven Zyklus von 1988-1989 sehr ähnlich ist: Damals blieb die Wirtschaft widerstandsfähig, und der Inflationsdruck baute sich schrittweise auf, bevor die wirtschaftliche Aktivität nachließ und die Politik auf eine Lockerung umschwenkte. Während des restriktiven Zyklus damals erhöhte die Federal Reserve die Zinssätze 16 Mal in Folge.
Erzrivalen vereinen sich selten! Elon Musk und Sam Altman unterstützen Dario Amodeis Aufruf zur globalen Verlangsamung von KI
Anthropic Amodei ruft zu einer weltweiten Verlangsamung von KI auf, und die Rivalen Musk sowie Altman treten überraschend gemeinsam öffentlich für diese Initiative ein. Die drei großen Akteure stimmen darin überein, Dritten „Mitarbeiter-Level“-Bewertungsrechte zu gewähren und eine koordinierte Drosselung umzusetzen; Altman kündigte darüber hinaus direkt an, dass OpenAI dieses Jahr keinen Börsengang anstrebt. Der wütende Rücktritt eines Forschers und das kollektive Ausbrechen unkontrollierbarer KIs entfachten die lang angestaute Panik in der Branche.
Die jüngste Einschätzung von Goldman Sachs: Steigende Zinssätze ≠ Rückgang der US-Aktien, Gewinnwachstum ist der Schlüssel zum Bullenmarkt.
Goldman Sachs ist der Ansicht, dass hohe Zinssätze Gegenwind für den Aktienmarkt darstellen, aber keinen Bullenmarkt beenden. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe ist auf 5,3% gestiegen, aber historische Daten zeigen, dass die durchschnittliche Rendite der US-Aktien 12 Monate nach einer Zinserhöhung +9% beträgt. Die Bilanzen der Unternehmen sind auf dem stärksten Stand seit 20 Jahren, Investitionen in KI und eine Welle von Übernahmen treiben die Gewinnerwartungen weiterhin an. Es wird erwartet, dass der Gewinn pro Aktie im S&P 500 im Jahr 2026 340 US-Dollar erreichen wird, ein Wachstum von 24% gegenüber dem Vorjahr.