Citi hat seine wichtigste Prognose bezüglich Kryptowährungen überarbeitet
Citi prognostiziert, dass der Stablecoin-Markt in den nächsten fünf Jahren einen großen Aufschwung erleben wird.
Laut dem neuen Bericht der Bank könnte die Stablecoin-Emission bis 2030 1,9 Billionen US-Dollar erreichen. Die vorherige Schätzung lag bei 1,6 Billionen US-Dollar. In einem optimistischen Szenario könnte dieser Wert sogar bis zu 4 Billionen US-Dollar betragen.
Der Bericht, verfasst von Ronit Ghose, Global Head of Future Finance am Citi Institute, und Ryan Rugg, Global Head of Digital Assets bei Citi Services, beschreibt Stablecoins als „den ChatGPT-Moment bei der institutionellen Blockchain-Adoption“.
Der Bericht schätzt, dass die Stablecoin-Emission von 1,9 Billionen US-Dollar etwa 100 Billionen US-Dollar an jährlichen Transaktionen unterstützen könnte. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass dieser Betrag immer noch gering ist im Vergleich zu den 5 Billionen bis 10 Billionen US-Dollar, die große Banken täglich transferieren.
Citi argumentiert, dass Stablecoins „uns helfen, das aktuelle System neu zu denken, anstatt es zu stören“, weist aber auch darauf hin, dass diese Instrumente nicht in jedem Bereich Lösungen bieten können. Es wird angemerkt, dass viele Länder bereits kostengünstige Sofortzahlungssysteme nutzen, insbesondere für lokale Zahlungen, und dass grenzüberschreitende Transaktionen weiterhin das Hauptproblem darstellen.
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