CleanSpark überschreitet 13.000 BTC, während die Mining-Flotte einen neuen Höchststand erreicht
CleanSparks Bitcoin-Treasury ist auf 13.011 BTC angewachsen, während die Mining-Operationen einen Rekordwert von 50 EH/s erreichten – ein doppelter Meilenstein, der das gleichzeitige Wachstum sowohl bei der Vermögensakkumulation als auch bei der reinen Rechenleistung unterstreicht.
- CleanSpark erhöhte seinen Bitcoin-Bestand auf 13.011 BTC und erreichte gleichzeitig 50 EH/s.
- Die Produktion im September belief sich auf 629 BTC, was einem Durchschnitt von 21 BTC pro Tag entspricht.
- Die Führungsriege wurde umfassend erneuert, darunter CEO, CFO und neue C-Suite-Positionen.
Laut einer Pressemitteilung vom 3. Oktober bestätigte CleanSpark, dass sein Bitcoin (BTC) Treasury zum Ende des Septembers 13.011 BTC erreichte – ein Meilenstein, der gleichzeitig mit einem operativen Hashrate-Rekord von 50 Exahashes pro Sekunde erzielt wurde.
Das jüngste Mining-Update des Unternehmens beschreibt einen Monat, in dem 629 BTC produziert wurden, was fast 21 BTC pro Tag entspricht, während die Effizienz der Flotte mit 16,07 Joule pro Terahash ebenfalls einen Höchststand erreichte.
CleanSpark-CEO Matt Schultz bezeichnete den Zeitraum als „monumental“ und verwies dabei nicht nur auf die Produktionskennzahlen, sondern auch auf ein gestärktes Führungsteam sowie auf die Erweiterung der bitcoin-besicherten Kreditlinie des Unternehmens um 200 Millionen US-Dollar.
„Mit Blick auf die kommenden Monate und das Geschäftsjahr beginnt für CleanSpark ein spannendes neues Kapitel, in dem wir zusätzlichen Wert aus unserem Energieportfolio und unserer Pipeline erschließen, um langfristige Renditen für unsere Aktionäre zu erzielen. Unser Unternehmen entwickelt sich weiter, und wir verfügen über das Team, die Expertise und die Ressourcen, um an der Schnittstelle von Energie, Bitcoin und Rechenleistung erfolgreich zu sein“, sagte Schultz.
CleanSparks entscheidendes Jahr und der Ausblick
Nach Angaben von CleanSpark war das Geschäftsjahr 2025 „entscheidend“, geprägt von einer aggressiven Expansion der Infrastruktur und einer formalisierten Unternehmensstruktur. Die Hashrate von CleanSpark stieg von 30 EH/s im Oktober 2024 auf den aktuellen Höchststand von 50 EH/s im Juni 2025.
Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen betonte, diese Skalierung ausschließlich durch selbst betriebene Rechenzentren erreicht zu haben – ein Unterschied, der im Vergleich zu Minern, die auf Drittanbieter-Hosting angewiesen sind, eine größere Kontrolle über Betrieb und Margen bietet.
CleanSpark hat zudem seine Führungsebene neu aufgestellt. Laut Pressemitteilung wurde das Führungsteam im Geschäftsjahr gefestigt: Matt Schultz wurde zum CEO und Chairman ernannt, Gary Vecchiarelli zum CFO und Präsidenten, und weitere Schlüsselpositionen in der C-Suite wie Chief Business Officer und Chief Operating Officer wurden besetzt.
Darüber hinaus teilte CleanSpark mit, dass es im dritten Quartal seine Strategie zum Management digitaler Vermögenswerte vorangetrieben hat, indem ein speziell entwickeltes Derivateprogramm gestartet wurde, um die Erträge aus dem Bitcoin-Treasury zu optimieren, Volatilität zu steuern und die Produktion strategisch zu monetarisieren, ohne auf direkte Spotverkäufe zurückzugreifen.
Gleichzeitig führte CleanSpark ein Angebot über 650 Millionen US-Dollar in wandelbaren Anleihen mit einem Zinssatz von 0 % durch, kombiniert mit einem Aktienrückkauf und einem capped call – einem komplexen Finanzinstrument, das häufig zur Begrenzung der Verwässerung eingesetzt wird. Darüber hinaus richtete das Unternehmen insgesamt 400 Millionen US-Dollar an Kapazität in seinen bitcoin-besicherten Kreditfazilitäten ein, was die wachsende Akzeptanz von Bitcoin als legitime Kreditsicherheit durch traditionelle Finanzinstitute demonstriert.
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