Tether plant, Altcoins im Wert von 200 Millionen US-Dollar auf dem Markt zurückzukaufen.
Der Stablecoin-Marktführer Tether hat Kapital für ein neues Vorhaben mit Antalpha Platform Holding gesucht, das enge Verbindungen zum Bitcoin-Mining-Giganten Bitmain Technologies Ltd. hat.
Laut mit der Angelegenheit vertrauten Quellen befinden sich die Parteien in Gesprächen, um mindestens 200 Millionen US-Dollar aufzubringen. Diese Finanzierung soll dazu verwendet werden, Tethers tokenisiertes Goldprodukt, XAUt, zu bevorraten.
Tether gibt USDT heraus, den weltweit größten Stablecoin, während das in Peking ansässige Bitmain etwa 82% der weltweiten Hardware für das Mining von Kryptowährungen liefert. Antalpha ist ein Finanzdienstleistungsunternehmen, das eng mit Bitmain zusammenarbeitet.
Cohen & Co. berät bei dem Geschäft. Allerdings haben Tether, Antalpha und Cohen keine Stellungnahme gegenüber der Presse abgegeben; Tether verwies lediglich auf einen Beitrag, der an die Zusammenarbeit mit Antalpha erinnert.
Tether und Antalpha arbeiten bereits gemeinsam an Tether Gold (XAUt). Das 2020 eingeführte Produkt besteht aus digitalen Token, die durch physisches Gold gedeckt sind, und hat derzeit eine Marktkapitalisierung von etwa 1,5 Milliarden US-Dollar. Im vergangenen Monat gab Antalpha bekannt, dass es die Partnerschaft mit Tether ausbaut und physische Goldtresore in wichtigen Finanzzentren weltweit einrichten wird, zusätzlich zu besicherten Kreditdienstleistungen für XAUt-Inhaber.
Die Nachfrage nach Gold ist laut Bloomberg-Daten in diesem Jahr aufgrund globaler Unsicherheiten und Inflationsängsten um rekordverdächtige 46% gestiegen. Dieser Anstieg hat auch das Interesse am Gold-Token von Tether verdoppelt.
Tether hat unterdessen zuvor Pläne geäußert, bis zu 20 Milliarden US-Dollar Kapital für seine Kern-Stablecoin-Aktivitäten zu beschaffen. Diese Initiative könnte die Bewertung des Unternehmens auf rund 500 Milliarden US-Dollar bringen und es zu einem der wertvollsten Privatunternehmen der Welt machen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
BCA: Tag der Befreiung 2.0 – Zollpolitik und Ausblick auf die Zwischenwahlen 2026

Alle Augen sind auf Washington gerichtet: Kommt nächste Woche die „Superwoche der Zentralbanken“ mit einer Zinserhöhungswelle der G7?
Angesichts steigender Inflation, geopolitischer Konflikte und Ölpreisen über 100 erlebt die G7-Zentralbanken eine entscheidende Zinsentscheidungswoche. Angetrieben durch eine über den Erwartungen liegende Kerninflation wird von der Federal Reserve die erste Zinserhöhung seit drei Jahren erwartet; die Bank of Japan dürfte die Zinsen auf 1,25 % anheben, den höchsten Stand seit 30 Jahren; auch die hawkische Haltung der Zentralbanken Großbritanniens, Europas und Kanadas wird gleichzeitig verstärkt. Die globale Geldpolitik steht vor einem bedeutenden kollektiven Wendepunkt hin zu einer restriktiveren Ausrichtung.
Wird die Fed die Zinsen „kontinuierlich anheben“? Wird sich der „Straffungszyklus“ der späten 1980er Jahre wiederholen?
Ein Bericht von Citi weist darauf hin, dass das aktuelle makroökonomische Umfeld dem restriktiven Zyklus von 1988-1989 sehr ähnlich ist: Damals blieb die Wirtschaft widerstandsfähig, und der Inflationsdruck baute sich schrittweise auf, bevor die wirtschaftliche Aktivität nachließ und die Politik auf eine Lockerung umschwenkte. Während des restriktiven Zyklus damals erhöhte die Federal Reserve die Zinssätze 16 Mal in Folge.
Erzrivalen vereinen sich selten! Elon Musk und Sam Altman unterstützen Dario Amodeis Aufruf zur globalen Verlangsamung von KI
Anthropic Amodei ruft zu einer weltweiten Verlangsamung von KI auf, und die Rivalen Musk sowie Altman treten überraschend gemeinsam öffentlich für diese Initiative ein. Die drei großen Akteure stimmen darin überein, Dritten „Mitarbeiter-Level“-Bewertungsrechte zu gewähren und eine koordinierte Drosselung umzusetzen; Altman kündigte darüber hinaus direkt an, dass OpenAI dieses Jahr keinen Börsengang anstrebt. Der wütende Rücktritt eines Forschers und das kollektive Ausbrechen unkontrollierbarer KIs entfachten die lang angestaute Panik in der Branche.
