Tether CEO: CBDCs könnten sich zu Überwachungsinstrumenten der Regierung entwickeln
Jinse Finance berichtet, dass Paolo Ardoino, CEO von Tether, kürzlich erklärte, dass digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) „Geld“ zu einem Werkzeug der staatlichen Überwachung machen könnten. Auf der TOKEN2049-Konferenz in Singapur wies Ardoino darauf hin, dass Regierungen CBDCs als fortschrittliche finanzielle Innovation betrachten, sie in Wirklichkeit jedoch dazu verwendet werden könnten, Verbraucher zu kontrollieren, anstatt die sogenannte „finanzielle Inklusion“ zu erreichen. CBDCs sind digitale Formen von Währungen, die von der Zentralbank eines Landes ausgegeben und kontrolliert werden und auf der jeweiligen Landeswährung basieren. Im Gegensatz zu dezentralen Kryptowährungen wie Bitcoin sind CBDCs vollständig zentralisiert und Transaktionsdaten können umfassend nachverfolgt werden. Ardoino erwähnte außerdem, dass er, als er zum ersten Mal von Blockchain und Bitcoin hörte, das Gefühl hatte, es sei „wie die Erfindung von Atomwaffen – eine mächtige Technologie, die, wenn sie missbraucht wird, katastrophale Folgen haben kann“. Er warnte, dass CBDCs den Regierungsbehörden vollständige Überwachungsmöglichkeiten über digitale Geldtransfers geben könnten.
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