Bericht: Der jüngste Einbruch am Kryptomarkt bringt 1 Milliarde US-Dollar sUSDe-Kreishandel in Gefahr
ChainCatcher Nachrichten, laut einem Bericht von CoinDesk, berichtet Sentora Research, dass nach dem Einbruch des Kryptomarktes DeFi-Positionen im Wert von fast 1 Milliarde US-Dollar, die mit dem bei Ethena gestakten USDe (sUSDe) verbunden sind, einem Risiko ausgesetzt sind.
Der Einbruch führte zu einem starken Rückgang der Zinssätze auf dem DeFi-Markt, wodurch die Renditen von Hebelstrategien wie sUSDe-Loop-Trading schrumpften. In der Aave v3 Core-Version liegen die Kreditkosten für USDT/USDC etwa 2 % bzw. 1,5 % höher als die Rendite von sUSDe, sodass Nutzer, die mit Stablecoin-Hebel auf sUSDe setzen, negative Renditen erzielen und Loop-Positionen, bei denen Stablecoins geliehen werden, um sUSDe zu kaufen, beginnen Verluste zu machen. Sollte dieser Zustand anhalten, könnten in der Aave v3 Core-Version etwa 1 Milliarde US-Dollar an Positionen mit negativem Zinsdifferenzial liquidiert werden. Das negative Zinsdifferenzial könnte zu einem Verkauf der Sicherheiten oder zu einer Enthebelung zwingen, was die Liquidität der Handelsplätze schwächt und Kettenreaktionen auslöst. Sentora weist darauf hin, dass Trader die Zinsdifferenz zwischen der jährlichen Rendite von Aave-Krediten und der sUSDe-Rendite im Auge behalten sollten, insbesondere wenn diese dauerhaft negativ ist, sowie die Auslastung der USDT- und USDC-Kreditpools. Derzeit nähern sich immer mehr Loop-Positionen der Liquidation. In Zukunft sollten Trader auf einen sprunghaften Anstieg der Auslastung der USDT- und USDC-Kreditpools achten, da dies die Kreditkosten erhöhen und bei negativem Zinsdifferenzial den Marktdruck verstärken könnte.
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