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Flow Foundation gibt umstrittenen Rollback-Plan nach $3,9 Mio. Exploit auf

Flow Foundation gibt umstrittenen Rollback-Plan nach $3,9 Mio. Exploit auf

DeFi PlanetDeFi Planet2025/12/29 14:03
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Von:DeFi Planet

Schnelle Zusammenfassung

  • Das Flow Network erlitt einen Exploit in Höhe von 3,9 Millionen US-Dollar, der auf das Kernprotokoll abzielte.
  • Die Cadence Foundation schlägt ein vollständiges Zurücksetzen auf den Zustand vor dem Exploit vor, wodurch alle Transaktionen rückgängig gemacht würden.
  • Der Schritt überrumpelte wichtige Partner und löste Bedenken hinsichtlich Dezentralisierung und Nutzervertrauen aus.

 

Die Flow Foundation hat ihren umstrittenen Plan, die Flow-Blockchain nach einem Exploit von 3,9 Millionen US-Dollar zurückzusetzen, verworfen. Der ursprüngliche Vorschlag, das Netzwerk auf einen Zustand vor dem Angriff zurückzusetzen, löste heftigen Widerstand von Ökosystempartnern aus, insbesondere vom deBridge-Gründer Alex Smirnov, der warnte, dass ein Rollback mehr finanziellen Schaden anrichten würde als der Hack selbst. Stattdessen verfolgt die Foundation nun einen „überarbeiteten Sanierungsplan“, der einen Netzwerk-Rollback vermeidet, legitime Nutzeraktivitäten erhält und die gestohlenen Mittel isoliert.

Aufschrei über den vorgeschlagenen „übereilten Beschluss“

Das Drama begann, nachdem ein Angreifer eine Schwachstelle in Flows Execution Layer ausnutzte, um unerlaubt Token zu minten und Gelder über verschiedene Cross-Chain-Bridges abzuziehen. Als Reaktion darauf schlugen Flow-Entwickler zunächst ein globales Rollback zu einem Checkpoint vor dem Exploit vor.

Alex Smirnov, Mitbegründer von deBridge, einem der wichtigsten Bridge-Anbieter von Flow, kritisierte den Vorschlag als eine „übereilte Entscheidung“, die die Partner überrumpelte. Smirnov argumentierte, dass ein Rollback systemische Risiken einführen würde, wodurch einige Nutzer doppelte Guthaben erhalten könnten, während andere nicht wiederherstellbare Assets hätten. Er forderte die Validatoren auf, den Betrieb einzustellen, bis ein koordinierter Plan feststeht.

Strategische Kehrtwende zum Erhalt der Netzwerk-Integrität.

Nach dem Aufschrei der Branche änderte die Flow Foundation ihre Strategie. Am 29. Dezember

gab sie bekannt,
dass sie sich darauf konzentrieren werde, die betrügerisch generierten Token zu vernichten, anstatt stundenlange Transaktionshistorie zu löschen.

UPDATE: VALIDATOR CONSENSUS ERREICHT (MAINNET 28)

Um die Integrität des Netzwerks zu wahren und die Sicherheit der Nutzer zu priorisieren, schlug die Flow Foundation einen Protokoll-Fix (Mainnet 28) vor, der von den Netzwerk-Validatoren akzeptiert und erfolgreich implementiert wurde.

AKTUELLER STATUS: IDLE / READ-ONLY
Das…

— Flow.com (@flow_blockchain) 28. Dezember 2025

Dapper Labs, der ursprüngliche Schöpfer von Flow, unterstützte diesen überarbeiteten Ansatz öffentlich und bestätigte, dass „weder Guthaben noch Vermögenswerte von Dapper Labs-Nutzern betroffen sind“, einschließlich des eigenen Treasury. Gabriel Shapiro, General Counsel bei Delphi Labs, hatte ebenfalls

den früheren Plan kritisiert,
da er das grundlegende Blockchain-Prinzip der Transaktionsendgültigkeit untergrabe.

Marktauswirkungen und Netzwerkstatus

Die Sicherheitsverletzung und die anschließende Governance-Kontroverse haben dem FLOW-Token stark zugesetzt. Daten

zeigen,
dass der Vermögenswert seit dem Angriff um etwa 42 % gefallen ist, da Investoren die Risiken einer Netzwerkzentralisierung abwägen.

Während das Netzwerk den „Read-only“-Modus verlässt, hat der Vorfall die anhaltenden Herausforderungen für das Ökosystem deutlich gemacht. Einst ein namhafter Layer-1-Konkurrent, liegt der Total Value Locked (TVL) von Flow derzeit bei bescheidenen 85,5 Millionen US-Dollar, die Marktkapitalisierung rangiert außerhalb der Top 300 Tokens.

In verwandten Nachrichten haben autonome KI-Agenten eine beunruhigende Fähigkeit gezeigt, erhebliche Schwachstellen in Blockchain-Smart-Contracts zu entdecken und auszunutzen, was zu theoretischen Verlusten in Millionenhöhe führt. Mit dem spezialisierten SCONE-bench-Benchmark zeigten Forscher, dass fortschrittliche Sprachmodelle sowohl historische Fehler als auch neue Zero-Day-Schwachstellen effizient und mit geringem Aufwand identifizieren können. Diese alarmierende Entwicklung deutet darauf hin, dass das Zeitfenster für manuelle Sicherheitsüberprüfungen rasch schließt, was die dringende Einführung KI-gestützter Verteidigungsmaßnahmen gegen diese sich entwickelnden digitalen Bedrohungen erforderlich macht.

 

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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