Kanadischer Dollar tritt auf der Stelle, da Impulse für die Märkte zum Jahresende fehlen
Der Kanadische Dollar (CAD) bewegte sich am Dienstag kaum und verharrte in einer kurzfristigen Spanne gegenüber dem US-Dollar (USD), während die Märkte auf das Ende der Jahresendflaute zusteuern. Die Marktaktivität bleibt aus, da die meisten Marktteilnehmer während der letzten Handelswoche des Jahres 2025 abseits stehen.
Die Protokolle der jüngsten Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC), bei der die Federal Reserve (Fed) die dritte Zinssenkung in Folge vornahm, enthielten wenig neue Informationen: Trotz einer wachsenden Bandbreite an politischen Zielsetzungen neigt das FOMC eindeutig zu einer lockeren Geldpolitik und ist offen für weitere Zinssenkungen, allerdings nur, wenn die Inflationskennzahlen weiterhin nachlassen.
Täglicher Marktüberblick: Kanadische-Dollar-Händler blicken auf das neue Jahr
- Der Kanadische Dollar tat sich am Dienstag schwer, Bewegung zu finden, und verharrte gegenüber dem US-Dollar auf bekannten Niveaus.
- Stark überkaufte Loonie-Märkte könnten kurzfristig nach unten korrigieren, sind aber für weitere Gewinne im Jahr 2026 positioniert, wenn sich die Zinsspreads ausweiten.
- Die Bank of Canada (BoC) bleibt mit zu niedrigen Zinssätzen auf der Stelle stehen, während die Fed im kommenden Jahr weitere Zinssenkungen anstrebt.
- Die jüngsten Sitzungsprotokolle der Fed zeigten, dass die Entscheidungsträger für weitere Zinssenkungen offen sind, jedoch bleiben die Zinsschritte abhängig davon, dass die Inflation weiterhin nachgibt.
Prognose zum Kanadischen Dollar
Im Tageschart notiert USD/CAD bei 1,3697. Das Paar bewegt sich unterhalb der 50- und 200-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitte, die beide nach unten zeigen. Der 50-Tage-EMA ist unter den 200-Tage-EMA gefallen, was ein bärisches Setup verstärkt und Erholungen begrenzt. Ein RSI nahe 32 signalisiert nach einem überverkauften Rückgang eine schwache Dynamik, während der Stochastic, der sich von Extremtiefs erholt, auf nachlassenden Abwärtsdruck hindeutet.
Bärisches Momentum überwiegt, solange der Kurs unter den fallenden Durchschnitten bleibt und der RSI unter 50 notiert. Ein Tagesabschluss oberhalb des 50-Tage-EMA würde den Druck mindern und Raum für eine technische Gegenbewegung in Richtung des 200-Tage-EMA eröffnen. Scheitert diese jedoch, bleiben die Risiken neuer Tiefs bestehen. Die Stabilisierung der Oszillatoren könnte kurzfristige Erholungen begünstigen, aber die Trendindikatoren sprechen weiterhin für die Verkäufer, solange die gleitenden Durchschnitte nicht überwunden werden.
(Die technische Analyse zu dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt)
USD/CAD Tageschart
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