Kanadischer Dollar schwächt sich zu Jahresbeginn leicht ab
Der Kanadische Dollar (CAD) geriet am Freitag etwas unter Druck und startete den ersten Handelstag des Jahres 2026 schwächer. Der Loonie ist einer der schwächsten Performer des Tages und verliert gegenüber allen wichtigen Währungen bis auf eine an Wert. Trotz einer insgesamt schwachen Tendenz zum Auftakt des neuen Handelsjahres bleibt der Kanadische Dollar jedoch innerhalb der kurzfristigen Handelsspannen, da die allgemeine Marktdynamik nach der Feiertagsphase weiterhin verhalten ist.
Die kanadischen SP Global Manufacturing Purchasing Managers Index (PMI)-Daten zeigten im Dezember ein ähnliches Bild wie zuvor, wobei die Gesamtaktivität und die Produktion den elften Monat in Folge zurückgingen. Zölle bleiben das zentrale Problem für die kanadische Wirtschaftstätigkeit, was Unternehmen dazu veranlasst, schlanke Betriebsabläufe und ein vorsichtiges Bestandsmanagement zu verfolgen, wodurch die Einkaufsaktivitäten gedämpft bleiben. Zölle sind weiterhin das zentrale Paradoxon für kanadische Unternehmen: Die Unsicherheit hält die Lieferketten nervös und sorgt teilweise selbst für inflationsbedingte Kostensteigerungen bei den Einsatzgütern.
Täglicher Marktüberblick: Kanadischer Dollar gibt nach PMI-Daten leicht nach
Der Kanadische Dollar verlor am Freitag etwas mehr als ein Zehntel Prozent gegenüber dem US Dollar (USD).
- Das neue Handelsjahr ist gestartet, aber die grundlegenden Marktthemen bleiben weitgehend unverändert.
- Laut dem aktuellen kanadischen SP Global Manufacturing PMI beendete Kanadas verarbeitendes Gewerbe das Jahr schwach – mit rückläufiger Produktion und Aufträgen, anhaltender Unsicherheit bezüglich Zöllen, was das Vertrauen belastet, Unternehmen bauen Arbeitskräfte, Lagerbestände und Einkäufe ab, und die anhaltenden Lieferkettenverzögerungen sowie Zölle treiben die Kosten für Einsatzgüter weiter nach oben.
- Auch der US Manufacturing PMI wurde am Freitag veröffentlicht: Die Auswirkungen der Zölle zeigen sich weiterhin beiderseits des 49. Breitengrades.
- US-Hersteller erhöhten im Dezember die Produktion und unterstützten damit das Wachstum zum Jahresende 2025. Allerdings sanken die Aufträge mit der größten Lücke seit der Finanzkrise, zollbedingte Kostensteigerungen dämpfen die Nachfrage, die Risiken für die Beschäftigung steigen – somit erscheinen die aktuellen Produktionsniveaus für Anfang 2026 trotz geringerem Kostendruck bei den Einsatzgütern nicht nachhaltig.
- Der erste relevante Datenimpuls, der das Handelsjahr für USD/CAD richtig einläuten wird, sind die Arbeitsmarktberichte der kommenden Woche: Sowohl die USA als auch Kanada werden am 9. Dezember ihre aktuellen Beschäftigungszahlen veröffentlichen.
Prognose Kanadischer Dollar
Im 5-Minuten-Chart notiert USD/CAD bei 1,3740, etwa 20 Pips über dem Tageseröffnungskurs und damit im Tagesverlauf im Plus. Der 200-Perioden-EMA steigt leicht auf 1,3725, wobei der Kurs darüber bleibt und den kurzfristigen Aufwärtstrend stützt. Rücksetzer erfahren Unterstützung, solange der Kurs über diesem Durchschnitt bleibt. Der RSI bei 59,77 (neutral-bullisch) steigt an, was auf eine Verbesserung der kurzfristigen Dynamik hindeutet. Der Stochastic bei 68,61 steigt weiter und lässt noch Spielraum bis zum überkauften Bereich.
Das Momentum bleibt unterstützend, da Käufer den steigenden Durchschnitt verteidigen. Ein Rückfall unter den 200-EMA würde die Aufwärtsbewegung gefährden und könnte eine stärkere Korrektur auslösen. Da der RSI noch unter der 70er-Marke liegt und der Stochastic den 80er-Bereich noch nicht erreicht hat, könnten die Bullen versuchen, die Gewinne auszubauen, allerdings dürfte der Aufwärtsdruck nachlassen, sollte das Momentum ins Stocken geraten.
Im Tageschart notiert USD/CAD bei 1,3741. Das Paar bleibt unter dem fallenden 50-Tage-EMA bei 1,3849 sowie dem 200-Tage-EMA bei 1,3891, was den bärischen Ton beibehält. Der kurzfristige Durchschnitt unterhalb des langfristigen verstärkt den Abwärtsdruck. Der RSI bei 40,9 (neutral) hat sich vom überverkauften Bereich erholt, bleibt aber unterhalb der Mittellinie von 50.
Der Stochastic bei 42,7 ist nach oben gedreht, was Spielraum für eine technische Gegenbewegung bietet. Eine Erholung könnte am 50-Tage-EMA bei 1,3849 ins Stocken geraten, während eine anhaltende Schwäche unterhalb des aktuellen Niveaus das Risiko neuer Tiefs birgt. Ein entschlossener Ausbruch über den kurzfristigen Durchschnitt würde den Weg zum langfristigen Durchschnitt öffnen; andernfalls behalten die Verkäufer die Kontrolle.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt)
USD/CAD 5-Minuten-Chart
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