Space-Public Offering sorgt für Kontroversen: 2,5 Millionen US-Dollar Ziel wurde um das Achtfache übertroffen, Team versucht, 10 Millionen US-Dollar selbst zu behalten
BlockBeats berichtete am 22. Januar, dass der dezentralisierte gehebelte Prognosemarkt Space in der jüngsten ICO-Runde für Kontroversen auf dem Markt sorgte. Das Projekt hatte ursprünglich ein Fundraising-Ziel von 2,5 Millionen US-Dollar bekannt gegeben, tatsächlich wurden jedoch 20 Millionen US-Dollar eingesammelt.
Das Projektteam reagierte daraufhin und erklärte, dass die 2,5 Millionen US-Dollar ein „Soft Cap“ und kein „Hard Cap“ seien. Diese Formulierung entspreche den Branchenstandards von Launchpads, weshalb es bei starker Marktnachfrage erlaubt sei, das Fundraising-Volumen zu erhöhen. Das Team betonte, dass 2,5 Millionen US-Dollar lediglich die „ersten Monate der Entwicklungsphase“ des Projekts finanzieren könnten und nicht ausreichen würden, um den Aufbau einer mehrjährigen Infrastruktur für gehebelte Prognosemärkte zu unterstützen.
Laut Angaben des Teams ist geplant, bei einer FDV (Fully Diluted Valuation) von etwa 69 Millionen US-Dollar rund 13 Millionen US-Dollar an überschüssigen Mitteln zurückzubehalten, während der Rest für Liquidität, Ökosystem und marktrelevante Zwecke verwendet werden soll.
Diese Erklärung konnte die Kritik jedoch nicht entkräften. Serpin Taxt, CEO von Ethos, erklärte, dass das Vorgehen des Projekts, „offiziell 2,5 Millionen US-Dollar einzusammeln, tatsächlich aber 20 Millionen US-Dollar zu erhalten und davon etwa 14 Millionen US-Dollar zu behalten“, als böswillige Praxis einzustufen sei und verglich dies mit dem zuvor umstrittenen Trove-Projekt.
In der Community wird diskutiert, dass dieses Ereignis erneut strukturelle Probleme bei aktuellen ICOs hinsichtlich Informationsoffenlegung, Gestaltung der Fundraising-Obergrenzen und Transparenz der Mittelverwendung offenbart.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Der Nifty 50 Index in Indien schloss mit einem Minus von 1,19%.
Zum ersten Mal seit 2017! Die Nachfrage nach Luxusgütern ist schwach, LVMH fällt aus den Top Ten der europäischen Unternehmen nach Marktkapitalisierung.
LVMH war einst die Aktie mit der höchsten Marktkapitalisierung in Europa, ist jedoch aufgrund der Flaute in der Luxusgüterbranche aus den Top Ten gefallen.

Steigert sich der Kampf um die AI-Dividendenverteilung bei Micron (MU.US)? Gewerkschaften in Taiwan drohen mit Streik, HBM-Lieferungen könnten in Alarmbereitschaft versetzt werden
Eine taiwanesische Gewerkschaft, die die Mitarbeiter von Micron Technology (MU.US) vertritt, warnte am Dienstag, dass es zu einem Streik kommen könnte, falls der US-amerikanische Speicherchiphersteller nicht der Einführung eines dauerhaften Gewinnbeteiligungssystems zustimmt.

Das globale Eisenerz-Exportzentrum bleibt ungelöst: BHP-Arbeiter des Hafens Port Hedland streben Schlichtung im Tarifstreit an
Die BHP Port Workers Union, die die Arbeiter der Hafeneinrichtungen des globalen Bergbauunternehmens BHP am Hafen von Port Hedland in Australien vertritt, gab am Dienstag bekannt, dass die Arbeiter ein Schiedsverfahren anstreben werden, da keine Einigung über die Bedingungen eines neuen Tarifvertrags erzielt werden konnte.

