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HBAR-Preis steht vor dem Überlebenstest bei $0,150, da die bärische Stimmung zunimmt

HBAR-Preis steht vor dem Überlebenstest bei $0,150, da die bärische Stimmung zunimmt

CoinpediaCoinpedia2026/02/17 18:33
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Von:Coinpedia
Story Highlights
  • Der negative Funding-Rate (-0,0048 %) zeigt, dass Trader bei HBAR auf fallende Kurse setzen.

  • Das offene Interesse an Futures sinkt auf 108,82 Mio. US-Dollar, was auf nachlassende Marktteilnahme hindeutet.

  • 0,150 US-Dollar stellt eine entscheidende Widerstandszone für die kurzfristige Trendrichtung dar.

Der HBAR-Kurs versucht sich bei 0,100 US-Dollar zu behaupten, doch der Derivatemarkt teilt diesen Optimismus nicht. Unter der Oberfläche zeigen die Funding-Daten und die Futures-Positionierung, dass Trader weiterhin überwiegend bärisch eingestellt sind – selbst nach dem positiven Newsflow der letzten Woche.

Funding dreht, Bären übernehmen das Ruder

Beginnen wir mit der Marktstimmung. Laut OI-gewichteten Funding-Rate-Daten ist dieser Wert am Montag erneut ins Negative gerutscht und liegt am Dienstag bei -0,0048 %. Das mag gering erscheinen, erzählt aber eine klare Geschichte: Short-Seller zahlen Long-Positionen. Anders ausgedrückt: Mehr Trader setzen auf fallende als auf steigende Kurse.

Diese Verschiebung ist relevant. Ein negativer Funding-Rate spiegelt oft eine anhaltend bärische Positionierung wider und signalisiert aktuell, dass das Vertrauen in eine Erholung gering ist. Auch das übergeordnete Kursbild von HBAR zeigt diese Zurückhaltung: Aufwärtsbewegungen bleiben meist kurzfristige Erholungen ohne nachhaltigen Schwung.

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Gleichzeitig ist das offene Interesse an Futures weiter auf 108,82 Millionen US-Dollar gefallen – ein stetiger Rückgang. Sinkendes Open Interest signalisiert typischerweise ein Nachlassen der Marktteilnahme. Trader ziehen sich zurück. Die Liquidität nimmt ab. Das ist selten ein Zeichen aggressiver Akkumulation.

FedEx-Effekt, kurzfristige Impulse

Jetzt wird es interessant: Nach der Ankündigung, dass FedEx dem Hedera Council beitritt, erhielt der HBAR-Kurs kurzfristig Auftrieb und bewegte sich wieder in Richtung 0,100 US-Dollar. Solche Unternehmensmeldungen sorgen meist für Schlagzeilen und – zumindest vorübergehend – für Nachfrage.

Doch seien wir ehrlich: Die reine Kursreaktion ändert nichts an der übergeordneten Stimmung.

Auch ETF-Zuflüsse bieten wenig Rückhalt. Die letzten verzeichneten Zuflüsse lagen am 6. Februar bei knapp 1 Million US-Dollar. Seitdem? Nichts. Tatsächlich gab es seit dem Start an den meisten Handelstagen keine Zuflüsse, nur an wenigen Tagen waren sie positiv. Das ist kaum das Maß an institutionellem Interesse, das für einen Trendwechsel nötig wäre.

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Während die FedEx-News in der vergangenen Woche also einen Impuls lieferte, führte sie bislang nicht zu einer nachhaltigen Kapitalrotation in die HBAR/USD-Märkte.

Die 0,150 US-Dollar Überlebenszone

Aus technischer Sicht kristallisiert sich die Marke von 0,150 US-Dollar als entscheidende Grenze heraus. Gelingt es dem HBAR-Kurs, sich vom aktuellen Niveau bei 0,100 US-Dollar wieder an diese Zone heranzuschieben, könnte dies kurzfristig als Magnet wirken. Indikatoren deuten jedoch darauf hin, dass die Bewegung dort auf Widerstand stoßen könnte. Der RSI notiert aktuell bei neutralen 52,07 Punkten, hat aber noch Spielraum nach oben. Ein Anstieg in Richtung 0,150 US-Dollar könnte ihn in den überkauften Bereich treiben.

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Zugleich zeigt der CMF bei -0,02 eine vorsichtige Erholung. Ähnliche Muster im Juli und Oktober scheiterten jedoch im Bereich zwischen 0,14 und 0,18 US-Dollar, bevor der Kurs erneut drehte. Diese Historie bremst jede allzu optimistische HBAR-Kursprognose.

Interessanterweise zeigen AO und MACD zunehmende bullishe Dynamik, auch wenn beide Indikatoren noch unter der Nulllinie liegen. Das deutet darauf hin, dass Aufwärtspotenzial zumindest bis zum Test wichtiger Widerstände bestehen bleibt.

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Wie geht es also weiter? Sollte der HBAR-Kurs im ersten Quartal 2026 nachhaltig über 0,150 US-Dollar ausbrechen, könnte sich die Struktur verändern. Bleibt er jedoch unter dieser Marke gefangen, bleibt das Risiko weiterer Tiefs hoch.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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