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Apples unterschiedliche KI-Strategie zahlt sich für Investoren aus

Apples unterschiedliche KI-Strategie zahlt sich für Investoren aus

CryptopolitanCryptopolitan2026/02/23 10:05
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Von:Cryptopolitan

Während Technologieriesen Hunderte von Milliarden Dollar für den Aufbau von künstlicher Intelligenz-Infrastruktur ausgeben, setzt Apple still und leise auf eine andere Strategie. Das Unternehmen entwickelt intelligente Brillen, mit Kameras ausgestattete Ohrhörer und tragbare Anhänger, die KI direkt am Körper platzieren, anstatt sie in riesigen Serverfarmen zu betreiben.

Der Kontrast ist auffällig. Amazon, Alphabet, Microsoft und Meta planen, dieses Jahr mehr als 650 Milliarden Dollar für KI auszugeben. Das ist einer der größten Investitionsschübe innerhalb eines Jahres in der Geschichte dieses Sektors. Apple wird voraussichtlich im Geschäftsjahr 2026 knapp über 14 Milliarden Dollar ausgeben. Das entspricht dem Niveau des Vorjahres und ist nur ein winziger Bruchteil dessen, was die Konkurrenz in die Technologie investiert.

Bei einem Mitarbeitertreffen Anfang dieses Monats deutete Geschäftsführer Tim Cook die Richtung des Unternehmens an. Er sagte, Apple arbeite an neuen Produktkategorien und sei darüber äußerst begeistert. Er ergänzte, dass das Unternehmen in neue Technologien investiere, weil sich die Welt rasant verändere.

Apple intensiviert laut mit den Plänen vertrauten Personen die Arbeit an drei neuen Wearables, die auf Kameras angewiesen sind und sich über einen verbesserten Siri-Assistenten mit dem iPhone verbinden. Zu den Produkten gehören intelligente Brillen, ein Anhänger, der an der Kleidung befestigt oder als Halskette getragen werden kann, sowie verbesserte AirPods. Alle drei Geräte nutzen den visuellen Kontext, um dem digitalen Assistenten bei der Ausführung von Aufgaben zu helfen. Die AirPods und der Anhänger sind einfacher gehalten und verfügen über Kameras mit niedrigerer Auflösung, die der KI helfen, anstatt Fotos oder Videos aufzunehmen. Die Brille wird hochwertiger sein.

Während die iPhone-Verkäufe weiterhin stabil bleiben, muss Apple aufholen. Die Überarbeitung von Siri war eine entscheidende Herausforderung, da die Verbesserungen durch Entwicklungsprobleme verzögert wurden. Das Unternehmen bereitet eine Version des Assistenten für iOS 27 vor, die noch dieses Jahr erscheinen soll und über eine Chatbot-ähnliche Oberfläche verfügt. Apple wird dazu auf Basismodelle zurückgreifen, die gemeinsam mit Google entwickelt wurden.

Es wird erwartet, dass KI die Art und Weise verändert, wie Verbraucher Smartphones nutzen, wobei immer mehr Aktivitäten auf Peripheriegeräte verlagert werden. Die Brille von Meta ist bereits ein Erfolg, und OpenAI entwickelt gemeinsam mit dem ehemaligen Apple-Designchef Jony Ive und weiteren ehemaligen Apple-Managern Geräte, darunter auch Wearables.

Apples letzter großer Vorstoß in eine neue Kategorie, das teure Vision Pro Headset, fand bei den Verbrauchern keinen großen Anklang. Das Unternehmen sucht mit seiner Initiative im Bereich Wearables nach einem Durchbruch, um die Nutzer weiterhin an das Apple-Ökosystem zu binden.

1 Milliarde Dollar Google-Deal spart 100 Milliarden Dollar an Infrastrukturkosten

Apple setzt darauf, dass sich die Branche von massiver, zentralisierter KI-Trainingsinfrastruktur hin zu On-Device-Processing verschiebt. Die Lizenzierung von Googles Gemini für etwa 1 Milliarde Dollar pro Jahr verschafft Apple Zugang zu fortschrittlichen Modellen, ohne selbst über 100 Milliarden Dollar in eigene Systeme investieren zu müssen.

Microsoft, Meta und Amazon, die drei Unternehmen, die Milliarden in KI-Infrastruktur investieren, haben in den letzten 12 Monaten allesamt an Wert verloren – um 4,35 %, 5,97 % bzw. 6,52 %. Apple hingegen, mit vergleichsweise moderaten jährlichen Ausgaben und einem Plus von 8,02 %, übertrifft alle drei KI-Großinvestoren. Die Zahlen seit Jahresbeginn zeigen ein noch deutlicheres Bild. Microsoft ist 2026 um 17,99 % abgestürzt und damit das Schlusslicht der Gruppe, während Apple nur bei -2,82 % liegt.

Apple präsentiert sich als sicherer Hafen inmitten dieser massiven Ausgaben, einfach weil der eigene Aufwand vergleichsweise gering ist. Die Ausgaben von Apple für 2025 lagen bei 12,7 Milliarden Dollar. Die Wall Street erwartet für 2026 Ausgaben in Höhe von 12,9 Milliarden Dollar. Im Vergleich dazu gab Meta im Januar bekannt, für das Gesamtjahr Ausgaben zwischen 115 Milliarden und 135 Milliarden Dollar zu erwarten.

Die Tatsache, dass Apple nicht annähernd so viel ausgegeben hat, wurde nicht immer als Vorteil gesehen. Die Wall Street wollte, dass Apple starke Updates herausbringt, um bestehende Kunden zu begeistern und neue zu gewinnen. Doch das Unternehmen verschob die Einführung einiger der am meisten erwarteten Neuerungen, und die bestehende Technik enttäuschte.

Druck auf die Gewinnmarge durch steigende Chipkosten und mögliche Preiserhöhungen

Es wird nicht alles reibungslos verlaufen. Die Margen sind gefährdet, weil die Chips, die in Apple-Produkten verbaut werden, teurer werden, da die Nachfrage nach Speicher, der diese Systeme antreibt, das Angebot übersteigt. Geschäftsführer Tim Cook schließt Preiserhöhungen nicht aus, aber das könnte die Nachfrage bei Verbrauchern, die mit höheren Lebenshaltungskosten kämpfen, dämpfen.

Apple veranstaltet laut Jason Goh, der die Einladung auf Threads geteilt hat, am 4. März ein „Special Experience“-Event. Berichten zufolge bereitet das Unternehmen die Ankündigung mehrerer neuer Geräte in den kommenden Wochen vor.

Die Wall Street wird auf jegliche Anzeichen von Fortschritt achten. Das könnte Hoffnungen auf Wachstum wecken, die derzeit die Kursgewinne der Aktie antreiben.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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