NZD/USD bleibt nach Verlusten durch den US-Iran-Konflikt nahe bei 0,5950, Fokus verlagert sich auf US ISM-PMI-Daten
NZD/USD fällt angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen
Das Währungspaar NZD/USD verzeichnet spürbare Verluste und sinkt um etwa 0,75 % auf rund 0,5950 während der europäischen Sitzung am Montag. Diese Abwärtsbewegung ist größtenteils auf den sich verschärfenden Konflikt unter Beteiligung der Vereinigten Staaten und Israel zurückzuführen, wodurch die Nachfrage nach sicheren Anlagen steigt, da die Besorgnis über die eskalierende Unruhe im Nahen Osten anhält.
Zugleich ist der US Dollar Index (DXY)—ein Maß für die Stärke des US-Dollars gegenüber einem Korb aus sechs wichtigen Währungen—um 0,7 % gestiegen und erreicht nahezu 98,40.
Früher am Tag hat Irans Sicherheitschef Ali Larijani die Möglichkeit von Gesprächen mit den USA ausgeschlossen und damit durch das erhöhte geopolitische Risiko die Attraktivität sicherer Investitionen weiter gesteigert.
Am Wochenende führten die USA und Israel koordinierte Luftangriffe auf Teheran durch, bei denen der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei getötet wurde. Als Reaktion startete Iran eine Vielzahl von Raketen und Drohnen auf israelische Ziele und mehrere US-Militäreinrichtungen im gesamten Nahen Osten.
Wichtige wirtschaftliche Ereignisse im Blick
Mit Blick auf die kommenden Tage wird die Veröffentlichung des US Nonfarm Payrolls (NFP) Berichts für Februar am Freitag als bedeutender Impulsgeber für den US-Dollar erwartet. Darüber hinaus beobachten Investoren den US ISM Manufacturing PMI für Februar, dessen Veröffentlichung für Montag um 15:00 Uhr GMT geplant ist. Prognosen deuten darauf hin, dass der Manufacturing PMI auf 52,3 sinken und damit unter den Wert von 52,6 aus dem Januar fallen wird.
Entwicklungen in Neuseeland
In Neuseeland haben sich die Erwartungen an eine aggressive geldpolitische Straffung durch die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) abgeschwächt. Gouverneurin Anna Breman erklärte im geldpolitischen Bericht im Februar, dass die Wirtschaft des Landes weiter wachsen könne, ohne erhebliche Inflationsdruck auszulösen.
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