Die Ethereum Foundation erläutert die Rollenveränderung von L2: vom „Skalierungswerkzeug“ zur „differenzierten Engine“
BlockBeats berichtet, dass die Ethereum Foundation am 24. März eine systematische Darstellung zur Rollenentwicklung von L1 und L2 veröffentlicht hat. Die Kernaussage lautet, dass mit der Reifung des Ökosystems das vorrangige Ziel von L2 sich von der „Skalierung von Ethereum“ hin zur „Bereitstellung differenzierter Funktionen, maßgeschneiderter Services und autonom kontrollierter Bereiche“ verschoben hat, während die Skalierung nun nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.
Die Foundation hat die Rollen von L1 und L2 wie folgt neu definiert:
· L1: Dient als erlaubnislose, hoch belastbare globale Settlement-Schicht, übernimmt Funktionen wie gemeinsamen Status, Liquidität und DeFi-Drehscheibe und muss unter Beibehaltung von Zensurresistenz, Open Source, Datenschutz und Sicherheit kontinuierlich skalieren.
· L2: Während die eigene On-Chain-Ökonomie entwickelt wird, werden die Kernattribute von Ethereum auf ein breiteres Nutzerspektrum ausgeweitet, wodurch ein „Vollspektrum“-Ökosystem entsteht.
Die Foundation stellt klar, dass die am stärksten in L1 integrierten L2 die synchrone Kombinierbarkeit, vollständige Interoperabilität, geteilte Liquidität sowie Stage-2-Mechanismen anstreben sollten. Viele L2 mit vielfältigen Geschäftsmodellen und technischer Expertise werden weiterhin eine wichtige Rolle spielen und Funktionen bereitstellen, die L1 nicht abdecken kann.
Die Ethereum Foundation gibt an, weiterhin in Technologien zu investieren, die L2 eine reibungslose Erweiterung der L1-Kernattribute und einen sicheren Zugang zur schichtübergreifenden Liquidität ermöglichen. Zugleich wird betont, dass L2 die Transparenz und Verifizierbarkeit ihrer Sicherheitsmerkmale wahren müssen.
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