Das Pfund Sterling steigt leicht, da die Märkte die Wahrscheinlichkeit von zwei Zinserhöhungen der BoE einpreisen.
GBP/USD steigt in ruhigem Feiertagshandel leicht an
Während der asiatischen Sitzung am Freitag verzeichnete das Währungspaar GBP/USD einen leichten Anstieg und bewegte sich in der Nähe von 1,3230, nachdem es am Vortag einen leichten Rückgang erlebt hatte. Da der Karfreitag begonnen hat, wird erwartet, dass die Marktaktivität gedämpft bleibt.
Das britische Pfund erhält etwas Unterstützung, da Anleger davon ausgehen, dass die Bank of England im Jahr 2026 zwei Zinserhöhungen vornehmen wird, getrieben von steigenden Energiekosten und anhaltenden Inflationssorgen. Dennoch hat Andrew Bailey, Gouverneur der Bank of England, gewarnt, dass diese Erwartungen möglicherweise zu optimistisch sind.
Trotz dieser Unterstützung könnten die Kursgewinne für GBP/USD begrenzt bleiben, da der US-Dollar von einer erhöhten Nachfrage nach sicheren Anlagen profitieren könnte. Dem gingen jüngste Warnungen von US-Präsident Donald Trump bezüglich Iran voraus.
Präsident Trump verzichtete darauf, Einzelheiten zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu nennen, signalisierte stattdessen die Möglichkeit verstärkter Militäroperationen in den kommenden Wochen und sprach scharfe Warnungen gegenüber Iran aus. Daraufhin verurteilte der iranische Außenminister Abbas Araghchi die jüngsten US-Angriffe auf zivile Ziele und betonte, dass solche Handlungen Iran nicht zum Einlenken bewegen würden. Vielmehr hob er das aus seiner Sicht bestehende Chaos und den moralischen Verfall der USA hervor.
In der Zwischenzeit äußerte Austan Goolsbee, Präsident der Chicago Fed, Bedenken hinsichtlich steigender Ölpreise und warnte, dass höhere Benzinpreise die Kontrolle der Inflation erschweren könnten, insbesondere wenn sie die Inflationserwartungen weiter anheizen.
Korrektur zum 3. April, 04:05 GMT: Die Überschrift spiegelt nun wider, dass Händler zwei potenzielle Zinserhöhungen der Bank of England einpreisen und keine Zinssenkungen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Wird die Fed die Zinsen „kontinuierlich anheben“? Wird sich der „Straffungszyklus“ der späten 1980er Jahre wiederholen?
Ein Bericht von Citi weist darauf hin, dass das aktuelle makroökonomische Umfeld dem restriktiven Zyklus von 1988-1989 sehr ähnlich ist: Damals blieb die Wirtschaft widerstandsfähig, und der Inflationsdruck baute sich schrittweise auf, bevor die wirtschaftliche Aktivität nachließ und die Politik auf eine Lockerung umschwenkte. Während des restriktiven Zyklus damals erhöhte die Federal Reserve die Zinssätze 16 Mal in Folge.
Erzrivalen vereinen sich selten! Elon Musk und Sam Altman unterstützen Dario Amodeis Aufruf zur globalen Verlangsamung von KI
Anthropic Amodei ruft zu einer weltweiten Verlangsamung von KI auf, und die Rivalen Musk sowie Altman treten überraschend gemeinsam öffentlich für diese Initiative ein. Die drei großen Akteure stimmen darin überein, Dritten „Mitarbeiter-Level“-Bewertungsrechte zu gewähren und eine koordinierte Drosselung umzusetzen; Altman kündigte darüber hinaus direkt an, dass OpenAI dieses Jahr keinen Börsengang anstrebt. Der wütende Rücktritt eines Forschers und das kollektive Ausbrechen unkontrollierbarer KIs entfachten die lang angestaute Panik in der Branche.
Die jüngste Einschätzung von Goldman Sachs: Steigende Zinssätze ≠ Rückgang der US-Aktien, Gewinnwachstum ist der Schlüssel zum Bullenmarkt.
Goldman Sachs ist der Ansicht, dass hohe Zinssätze Gegenwind für den Aktienmarkt darstellen, aber keinen Bullenmarkt beenden. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe ist auf 5,3% gestiegen, aber historische Daten zeigen, dass die durchschnittliche Rendite der US-Aktien 12 Monate nach einer Zinserhöhung +9% beträgt. Die Bilanzen der Unternehmen sind auf dem stärksten Stand seit 20 Jahren, Investitionen in KI und eine Welle von Übernahmen treiben die Gewinnerwartungen weiterhin an. Es wird erwartet, dass der Gewinn pro Aktie im S&P 500 im Jahr 2026 340 US-Dollar erreichen wird, ein Wachstum von 24% gegenüber dem Vorjahr.
Die Wall Street fügt Lululemon (LULU.US) einen weiteren Short hinzu! Nachdem der Aktienkurs seit dem Höchststand um 81% eingebrochen ist, warnt BMO vor weiteren schwierigen Zeiten.
BMO Capital Markets ist der Ansicht, dass die Rückkehr von Lululemon in die Gewinnzone weder ein schneller noch ein leichter Prozess sein wird. Das Unternehmen für Sportbekleidung überlässt den Wettbewerbern zunehmend Marktanteile, und der Rückgang der Verkaufszahlen verschärft sich weiterhin.

