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Eine wichtige Raffinerie in Kuwait wurde angegriffen, mehrere Anlagen stehen in Brand

Eine wichtige Raffinerie in Kuwait wurde angegriffen, mehrere Anlagen stehen in Brand

华尔街见闻华尔街见闻2026/04/03 05:54
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Von:华尔街见闻

Die Al Ahmad Hafenraffinerie in Kuwait wurde am frühen Morgen des 3. April erneut von einer Drohne angegriffen, wobei in mehreren Betriebseinheiten Brände ausbrachen. Dies ist ein weiteres Beispiel für das anhaltende Überschwappen der Konflikte im Nahen Osten auf die Energieinfrastruktur der Golfregion und hat die Sorge um die regionale Versorgungssicherheit erneut erhöht.

Laut CCTV Nachrichten erfuhr der Zentralfernsehreporter am 3. April, Ortszeit, von der Kuwait National Petroleum Company, dass die zur Firma gehörende Al Ahmad Hafenraffinerie in den frühen Morgenstunden des gleichen Tages von Drohnen angegriffen wurde, was zu Bränden in mehreren Betriebseinheiten führte, bisher jedoch keine Berichte über Personenschäden vorliegen.

Dies ist bereits die zweite Angriffswelle auf die Al Ahmad Hafenraffinerie in diesem Jahr – sie wurde bereits am 19. und 20. März an zwei aufeinanderfolgenden Tagen von Drohnen attackiert und es brach Feuer aus. Der aktuelle Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund einer seit Ende Februar deutlich angespannten Lage im Nahen Osten. Berichten zufolge setzt Iran Drohnen- und Raketenangriffe auf die Energieinfrastruktur mehrerer Golfstaaten fort, und auch der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist laut Berichten beeinträchtigt. Die Risikoprämien für die globale Versorgungssicherheit am Ölmarkt bleiben im Fokus.

Seit Mitte März 2026 hat Kuwait mehrere Drohnenangriffe erlebt, deren Ziele Raffinerieanlagen, Treibstofftanks an Flughäfen und Öltanker umfassen.

Erneuter Angriff auf Raffinerie – Notfallplan aktiviert

Die Al Ahmad Hafenraffinerie ist eine der größten Raffinerien Kuwaits und wird von einer Tochtergesellschaft der KPC betrieben. Sie hat eine tägliche Verarbeitungskapazität zwischen 346.000 und 730.000 Barrel.

Der Drohnenangriff in den frühen Morgenstunden des 3. April führte zu Bränden in mehreren Betriebseinheiten der Raffinerie. KPC teilte in einer offiziellen Erklärung mit, dass das Notfallteam schnell reagierte, Löschkräfte einsetzte und daran arbeite, die Ausbreitung der Brände einzudämmen. Die betroffenen Einheiten seien vorübergehend außer Betrieb genommen worden. Die Erklärung betonte zudem, dass aktuelle Umweltdaten keine offensichtlichen negativen Veränderungen der Luftqualität in der Umgebung der Raffinerie zeigen und es noch keine Berichte über Verletzte gebe.

Dies ist bereits der zweite Angriff auf die Raffinerie innerhalb weniger als zwei Wochen. Am 19. und 20. März wurde die Anlage an zwei aufeinanderfolgenden Tagen von Drohnen getroffen, was zu Bränden in mehreren Betriebseinheiten führte. Das Notfallteam konnte die Brände unter Kontrolle halten und es gab auch damals keine Opfer. Damals bezeichnete KPC den Vorfall als „feindlichen Drohnenangriff“.

Konflikt im Nahen Osten verschärft sich – Energieinfrastruktur im Golf bleibt unter Druck

Wie berichtet, stehen diese Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Golfregion in engem Zusammenhang mit der seit Ende Februar 2026 eskalierten Lage im Nahen Osten. Der Konflikt verschärfte sich um den 28. Februar herum, als Israel und die USA Ziele im Iran angriffen und der Iran mit groß angelegten Drohnen- und Raketenangriffen reagierte. Ziel waren Israels und amerikanische Interessen in der Region sowie Golfstaaten, die als Verbündete der USA gelten oder amerikanische Anlagen beherbergen.

Berichten zufolge griff der Iran weiterhin Raffinerien, Öltanker, Flughäfen und zugehörige Einrichtungen in Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Bahrain, Katar und weiteren Golfstaaten an und bezeichnete diese als Bestandteil von Vergeltungsmaßnahmen. Gleichzeitig wurde auch der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Rohölexportrouten weltweit – gestört, was zusätzliche Belastungen für die globale Energieversorgungskette bedeutete.

Mehrfach Ziele in Kuwait angegriffen – Luftverteidigung gefordert

Seit Mitte März 2026 ist Kuwait Ziel mehrerer Drohnenangriffe. Neben der Al Ahmad Hafenraffinerie wurde auch die benachbarte Mina Abdullah Raffinerie angegriffen, was Brände auslöste. Das Notfallteam konnte diese unter Kontrolle bringen, es gab keine Verletzten.

Ende März wurden die Treibstofftanks des internationalen Flughafens von Kuwait durch einen Drohnenangriff getroffen, der einen Großbrand auslöste, jedoch ebenfalls keine Opfer forderte. Zudem geriet ein kuwaitischer Öltanker in Gewässern nahe Dubai nach einem Angriff in Brand; weitere Berichte zeigen, dass auch einige Militäreinrichtungen ins Visier genommen wurden, wobei es in Einzelfällen Verletzte gab.

Kuwaits Luftverteidigungssysteme sollen mehreren herannahenden Bedrohungen abgewehrt haben, dennoch konnten einige Drohnen durchdringen und führten zu begrenzten Schäden an der Infrastruktur.

Die andauernden Angriffe auf die Al Ahmad Hafenraffinerie werfen Zweifel an der kurzfristigen Stabilität der Raffineriekapazität Kuwaits auf. Als wichtiger Öl-Exporteur im Golf hat der Betriebsstatus der kuwaitischen Raffinerien direkten Einfluss auf die regionale und globale Versorgung mit Erdölprodukten.

Störungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus verstärken weiter die Unsicherheit der Lieferkette. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Engpässe für den globalen Rohölhandel. Eine anhaltende Blockade hätte direkte Auswirkungen auf die Weltenergiemärkte.

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